Band 
Erster Theil.
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240
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240 Dritter Abschnitt. Erste Ordnmrg. Zangenkäfer.

gedrückten/ hinterwärts gerundeten Hassschild; ein klein Schildchen; bis zur Hälfte rei-chende Flügeldecken; gefallene aufliegende Flügel; einen verlängerten, hinterwärts zan-Henförmigen Hinterleib; lange Füße mit dreygliederigen Fußblättern.

" Weniger schädlich.

r. Der gemeine Zangenkäfer. Forficula auricularia, Lin.

Namen, Schriften und Nachwcisung der Abbildung.

Gemeiner Ohrwurm, gemeiner Ohrkafer.

Forkioila auricularia , Lin. 6g6. n. i. Müller 396. 1. tab. g. sig. 9.

— — — -— Fab. Ent. II. n. 1.

Schäffer lcop. 144. %. 3. 4. S II lz e rs Kennzeichen tab. 7. sig. 50.

Kennzeichen der Art.

Der Käfer. Die Flügeldecken sind an der Spihe weiß, die Fühlhörner vier-zehngliederig.

Die Larve ist weiß, hat aber Ähnlichkeit mit dem Käfer.

Beschreibung des vollkommnen und unvollLommnen Znsekts.

Der Käfer ist über einen halben Zoll lang und braun, der Halsschild schwarz undblaß gerandet. Die Flügeldecken sind weißgrau und die Flügel künstlich gefaltet. DieFüße sind gelbbraun. Seine Gefräßigkeit geht so weit, baß man einen wahrgenommen,der seinen eigenen Unterleib abgefressen "hat.

Die Larve ist weiß, und kömmt aus dem Ey, das das Weibchen in Erde, Mistöder Baumrinde gelegt hat.

Aufenthalt und Schaden-

Allenthalben in Garten, vom JuniuS an, den Sommer hindurch. Wenn er insOhr kommt, weiches aber ein seltener Fall ist, so thut er Schaden, und verursacht großeSchmerzen. An Blüthen und Blumen aber, als Nelken, an Obst, Pflaume» und Kir-schen thut er weit mehr Schaden, die er als vollkommenes und unvollkommenes Insekt zer-nagt oder anfrißt. Er verbirgt sich auch unter die Rinde, Gesiröh und zwischen verdorrteBlatter.