Band 
Erster Theil.
Seite
248
JPEG-Download
 

248

Dritter Abschnitt. Zweyte Ordnung.

Aufenthalt.

Im Julius in den Waldungen, auch in Feldern, an Hecken, auf Weiden, Wein-reben und Disteln.

2. Die geöhrte Cicade. Lieaäa aurita, Lia.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Ohr, Langohr, Ohren-Cicade.

Cicada aurita, Ein. 706. 7. — Müller 4)4. 7.

Membracis aurita, F ab. Entom. IV. 11. n. 15.

Cicada aurita, die aschgräue deutsche Cicade. Gied.itsch II.

Meiuhrscis aurits, Panzer F11, 50. t, tZ.

Schäfferi Icen. 96. fig, z.

Kennzeichen der Art.

Der Halsschild ist gleichsam zweyöhricht, und das Kopfschild vornenher breit und-abgerundet.

Beschreibung des vollkommnen Insekts.

Die Länge vom Kopf an bis zu und mit dem Flügelende betragt sieben und einehalbe Linie. Der Halsschild hat auf seder Seite zwey gedrückte ohrenahnliche Hörner»Der Kvpfschild ist vornen her breit, rund, runzlich und fast gefranst, ryie auch pergament-artig. Die vier gelben, durchsichtigen Flügel, sind mit vielen braungrauey Adern verse-hen und niedergebogen, und die Füsie haben die Farbe der Flügel. In der Abbildung irrDer Panzerschen Faune sind die Flügeladern zu schwarz ausgefallen.

Aufenthalt.

Im Julius und August auf Gartenpflanzen, desgleichen in Wäldern, auch auf Ei»chen, Haselsträuchen und Kreuzdorn.

r;

Zweit« Z a in i s t e.

Mannatrager, Singeieaden, welche nicht springe«.