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Die Cicaden.
Z. Die Manna Sing-Crcade. Cicada Orni, Lin.
Name», Schriften und Nachweisuug der Abbildung.
Gemeine Cicade, Italiänische Cicade, Eschen-Cicade, Singfliege.
Cicaäa Orni, Ein. 707. n. 16. Müller q.;?. 16 ,
Tettigonia Orni, F a b, Ent. IV. 2Z. n. 2Z.
-T— — — Panzer Fn. 50. t. 22.
Rbsels Ins. H. Grillen ic. t. 25.
S ulzers Kennzeichen t. 10. sig. 65.
Kennzeichen der Art.
Die Cicade: Sie ist schwarz mit gelben Flecken und Strichen und schmutzig-weißen Flügeln, die an der Wurzel gelb sind, und die außer sechs kleinern, noch zweygrößere schwarze Flecken oder Punkte haben.
Die La rve ist bräunlichgrau, ohne Glanz, mit sechs Füßen» Der Hinterleib istmit einem Saugstachel versehen. Die Fühlhörner sind ziemlich lang.
Beschreibung des vollkommnen und unvolkkommnen Insekts.
Sie ist beträchtlich lang, und hat vom Kopf an bis zum Ende der Flügel ein unddrey Viertelzoll. Sie wird auch zu zwey Zoll und zu zwey Zoll vier Linien gefunden. Gemciniglich ist sie bräunlich mit drey gelben Flecken zwischen den großen, gelben, netzartige-Augen. Der Wirbel des Kopfs zeigt noch drey rothe Augenpunkte, stemmata. Derlange Rüffel ist unten einwärts gebogen. Die kurzen borstenartigen Fühlhörner sind fü»f-gliederig. Auf dem schwarzen, zum Theil erhöhten Vorderleib zieht sich eine pommeran-zengelbe schmale Binde zwischen dem Halse und dem Vorderrücken durch, vor welcher meh-rere Strichflecken von eben dieser Farbe zu sehen sind. Das Schildchen ist von beydenSeiten zurückgestoßen, an der Spitze ausgerandet und gelb; die mittelste Linie ist schwarz.Der aus fünf Absätzen bestehende Hinterleib ist schwarz und auf der Unterfläche gelb. Dieaderigen, unbestäubten, abgerundeten und abhängigen Flügel sind an der Wurzel gelb,und haben sechs kleine und zwey große schwarze Punkte oder Flecken. Die vordem sindgrößer als die Hintern. Die Füße sind schmutzigweiß.
Das Männchen hat unter den Hinterfüßen besondere Werkzeuge, aus zwey rundenPlättchen oder Schildchen und hohlen Häutchen oder Muskeln bestehend, womit es denGesang hervorbringt, von dem es den Namen führt, und als Sänger den ältestenSchriftstellern schon bekannt war.
Dem Weibchen hat die Natur die Werkzeuge versagt, die den Singeton hervor-bringen, und hingegen einen Legestachel verliehen, der aus einer Sägepfrieme zwischenzwey Scheiden besteht, die ihr statt einer Feile dient.
Die bräunlichgraue, nicht glänzende Larve ist sechsfüßig. Die Fühlhörner sindgrößer als die der Cicade selbst. Ihr Hinterleib ist siebengelenkig, dick und rund mit einem
2 r Saug-