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Zweyte Horde der Phalanen, die Eulen. Eilste Familie.
lZ2. Die Saarbaumeule. Phalaena Noctua Ypsilon, Yien. (Corticea,
Esperi).
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Rindenfarbige Eule. ✓
Phalaena Noctua Ypsilon' Wiener Vz. 78. 1;.
— — — Dorkhaus. IV. ;oz. roo.
— — Corticea Esper IV. t. 145. f. 2. 3.
Darf so wenig mit Corticea Vien. als täit Ypsilon in den Seribaischen Beyträge»,und eben so wenig mit Hufnagels Ypsilon vermengt werden.
Kennzeichen der Art. Eule. Mit einem Rückenkamm und ein wenig ge«kerbten Flügeln; die vordem haben eine veränderliche Grundfarbe, vom Braunen bis zumGelblichen, mit drey Queerstreifen; zwischen dem 2. und 3. derselben stehen die beyden ge«wöhnlichen Narben, welche gelbgrau und mit einer weißen sowohl als schwarzen Einfassungumzogen sind, deren Zwischenraum meistens in Form eines Ppsilon mattschwarz ausgefülltist. In der Nahe der Ringnarbe befindet sich eine gleichfarvige Zapfennarbe.
Raupe. Braun, mit drey hellen Rückenlinien, davon die mittelste rauten-förmige Abtheilungen hat, und jede zur Seiten stehende mit schwarzen Flecken be-gränzt ist.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Die Flügelbreite macht gemeiniglich 1 Zoll, 3 bis Linien aus. Die Grundfarbe istbald umbrabraun, bald graubraun, bald blaßrindenfarbig. Von den drey blassen, dun«kelgerandetm Queerstreifen ist der erste nahe an der Wurzel abgebrochen, und so undeutlichwie der Zweyte, welcher geschlangelt ist. Zwischen diesem und dem dritten, der sehr deut-lich ist, stehen die eyfsrmige und die nierenförmige Narbe, beyde gelbgrau und mit einerweißen sowohl als schwarzen Einfassung umzogen, in deren Zwischenraum sich ein SjX'fUcwdem Auge darstellt. In der Nähe der Ringnarbe befindet sich eine gleichfarbige Zapfen-narbe. Der Hinterrand hat eine Punctreihe und der Vorderrand ist dunkel gesteckt undgelb punctirt. Die Hinterstügel sind bald graubraun, bald gelbgrau, bald weißlich mitGrgu schattirt. So veränderlich ist auch die bestäubte, mit den Hinterstügeln gleichfarbigeUnterseite, wo die vordem in einem schwärzlichen Schattenraum einen schwärzlichen Schat,ten und Dueerstreif haben, der auch durch die Hintern zieht, die überdem auch einen schwar-zen Mittelpunct haben. Der Hinterleib hat die Farbe der Hinterstügel, und das übrigeganze Jnstct, wenn man die gelbliche Spitze an den Zühlfpißen ausnimmt, die Farbe derVorderstügel. Bey Varietäten stießen die beyden Narben ganz zusammen, und dieFigur eines Ppsilons bildet sich dann auf eine andere Art, nämlich vermittelst der dabeystehenden Zapfennarbe. Bey dunkeln Varietäten such die Narben nickt schwarz gemischt,sondern, die Einfassung allein ausgenommen, mit der Grundfarbe ganz gleichfarbig.Borkhausen befaß eine Varietät, wo zwischen vcr Nierennarbe und dem letzten Queerstreifnoch ein bogenförmiger Streifen sich zeigte.
Die