628
Dritte Horde der Phalanen/ die Spanner. Dritte Familie.
Phalaena Geometra Pilosaria Wiener 58 J. 100. 6 .
P balaena Pedaria Fa b. Ent. IIT. 2. 148. 70.
Phal. Geom. Dorkhnus. V. 191.79
— — Plumaria Espers Spanner t. z^. fig. 1. 2.
Kennzeichen der Art. Männchen. Die gerundeten Vorderflügel sind ei.gentlichweiß, mit vielen grauen, mehrentheils graugrün lich scheinenden Atomenbestäubt, die durch ihre Anhäufung am Vorderrand vier schwarze Puncte bilden, von daaus sich vier äußerst unvollkommene braune Queerstreifen bis an den Innenrand wellenför.mig ziehen, und daselbst wieder mit 4 Puncten endigen. An den unqesteckten Feanzenwird eine schwarze Punctenreihe und auf den weißlichen Hinterflügeln 2 Queerstreifen wahr.genommen. Der Hinterleib hat einen- rofenfacbigen Schatten, und die Fühlhörner sindstark gesiedert.
Weibchen. Ohne Flügel; der Körper ist braungrau mit eingemengten weißenHaaren, die aber nicht so zottig, wie am Mänmchen, sondern ganz kurz sind. Der Hin.terleib hat keinen rostfarbenen Schatten: und die fadenförmigen Fühlhörner sind weißgerin-gelt, wie die Füße.
Raupe. Walzenförmig, braungrau, zuweilen schwärzlich, fast allezeit mitschiefviereckigen Flecken besetzt, worauf größere und kleinere Dornspitzen stehen, die zuwei-len an den Spitzen goldgelb sind. Der fünfte und sechste Ring hat eine stärkere Zeichnungals die übrigen Ringe.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Der männliche rundflügelkge Spanner hat ein Ausmaß von i Zoll, 9 Linien, und über.trifft also den Kirschenspanner. Seine weißen, mit vielen grauen, fast arauqrünlichenAtomen bestreuten Vorderflügel führen 4 äußerst unvollkommene mattbraune Queerstreifen,welche an eben so viel starken Puncten des Vorderrandes ihren Anfang nehmen, und miteben so viel Puncten am )nnenrand sich endigen, so daß am Vorderrand der zweyte Punctin der Nahe des ersten, und der vierte in der Nähe des dritten steht, hingegen am Znnen»rand die drey ersten Puncte sich ganz nahe stehen. Diese vier Queerstreifen sind stellenweistiefschwarz, und stellenweis-verblichen. Der erste und zweyte sind winkelig, der dritteverliert sich in der Mitte der Flügel, oder beugt sich vielmehr an dem zweyten hin, vondem er sich doch am Ende durch einen schwarzen Randpunct absondert. Der vierte, un«weit des Hinterrandes, ist nicht winkelig. An dem breitgefranzten Hinterrand aller Flü.gel schließt sich eine schwarze Punctenreihe an. Die Hinterflügel sind von einer heller wek.ßen Farbe, und mit mach feinern, aber weniger schwärzlichen Atomen bestreut. Sie zei«gen in der Mitte einen winkeligen und ausgeschweiften, doch ebenfalls verblichenen, undhinten einen zweyten, mit dem Hinterrand parallel ziehenden Schattenstreif. Auf der Un»kerseite sind die Vorderflügel bräunlichgrau mit einem Mittelpur.ct und einigen VerlornenFlecken, und die Hinterflügel mit der Oberseite gleichfarbig, und mit 2 Randflecken be»zeichnet. Der Vorderleib, dessen Halskragen eine schwarze Queerbinde mit weißer Einfas.sung zeigt, ist sehr stark behaart , und von brauner Farbe mit eingemengten weißen Haa-