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Dritte Horde der Phalänen/ die Spanner. Sechste Familie.
zwar sind die auf den dunkelrothen Zweigen junger Birnstamme oft ochsenblut. oder pur.purfarbig, die auf grüngelben Weisen grünlichgelb, die aus purpurfarbenen Banvweidengelb mit röchlicher Mischung, die auf Birken werßlich und oUvenfacbig. Die Raupe ver.wandelt sich zwischen zusammengesponnenen Baumblättern, die von der ersten Generationim Juniuö in eine grüne, die von der zweyten zu Ende des Septembers in eine braune,glänzende Puppe, welche nicht rm Ganzen schlank, sondern kurz uno o:ck, nur am Endeschlank und zugespitzt ist. Dre Puppenruhe der Sommergeneration dauert zwischen 2 b,s4 Wochen, die der zweyten 6 bis 7 Monate. Es gibt auch Puppen, deren Puppenstandzu Ende des OctobecS, und wieder andere, deren Verpuppung vor der Mitte des Augustsvor sich geht. Zu welcher Generation die letzter» gehören, weiß man nicht, nur dieses,daß solche sich ebenfalls im Frühjahr erst entwickeln. Die Raupe kömmt 12 Tage, nachdemdie Eyer vom Weibchen gelegt worden, zu Ende des Mays aus der Schale. Die Zahlder Eyerlage ist i;o und drüber. Die Eyer sind nach Brahm ablangrund, an beydenSeiten plattgedrückt, glänzend und gelblichgrün; werden rothgelb und immer dunkler, zu.letzt aschgrau. Es ist sonderbar, daß Brahms Erfahrung in Füeßly's Neuem Maga.zin III. S. 156. Spanner, die vom Ey an erzogen waren, hellfarbiger und um die Hälftekleiner wurden, als ihre Stammmutter. Sie gehörten als kleine Nebenvarietäten zu derRace: Quadril unaria Esperi, und zwar besonders nach der Abbildung in SchwarzBeytragen tab. 20 . fig. z. 2. , Diese kleinen legren wieder Eyer, dz>ren Raupen nachS. 16;. weit größer wuroen, als jene der vorhergehenden Generation, unerachtet die Füt.terung nicht sorgfältiger, und ihre Mütter zwevmal kleiner waren, als die Stammmutterder ersten. Die Phalänen wurden also auch groß. Welcher Race diese ähnlich sehen : obwie ihre Mütter? ist nicht gemeldet. Aber von diesen großen Müttern wurden bey derdritten Erziehung, nach Brahms Jnfecten-Calender II. 5z 1. keine großen, sondern weitkleinere erzeugt, als vorhin, nämlich in der Größe der Geometra Omicroziaria, also z ZollAusmaß von einer Flügelspitze zur andern. Wie wunderbar! von großen stammen kleine,und von kleinen wieder große Nachkömmlinge ab
Stammark oder erste Race. Der Holzbirnkpanner. Phalaena Geome-tra Lunaria, Vien. et Esp.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Halbmondnachtfalter, mondsteckige Spanners) alaue ra t stark «erahnten Flügeln.
Phalaena Geometra Lunaria Wiener Vz. wie oben. Männchen. Erste Wie«
ner Abänderung.
— — — D 0 rkhauV. 102. u. 104. Erste Abände ung
(nicht die fünfte).
— — Lunularia Hübncrs Beytrage i. 3. t. 3. fig. T. 1. Mann«
chen, 2. W^bchen.
— — Lunaria Variet. B. S c!> >varz Bevlr. tali. iy fi 3 —5»
i|t Ewers große Nebenoai urar, aber fi 6— g.
Vanet. C. ist Qtip.vt tibine Ncdruvarietai.
— ■ — — Esppr V. t. 12. fi. r. 2. kleinere, fi. 3. größere
Nebeiwartetat, fi. 4. Raupe.
Attin»
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