Band 
Dritter Theil.
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Dritte Horde der Phalanen/ die Spanner. Sechste Familie.

Phalaena Geometra Notataria ©jener 23 $. 104. 11.

— — Notata Lin. 866. 232. Müller n. 2Z2.

Phalaena — Fab. Ent. III. 2. 171. 152.

Phal. Geom. Notataria B or khausen V. rr6. 50.

^ — — Exustata ©IcOitfd).

— — Notataria Schwarz Beyträge t.2t. k.6. auf beyden Seiten.

— — — ßfper V. t. iö. f. 4.5.

Schäfferi Icones tab. 230. fig. i. etwas schlecht.

Kennzeichen der Art. Die Vorbeiflüge! sind sichelförmig ausgeschnitten unddie Hintern haben ein hervorragendes Eck; alle sind weiß, aber von matten Atomen undSchattenstreifen verdüstert. Ohnweit eines starken umbrabraunen Randflecks erhebt sichein durch weiße Aederchen und Striche durchschnittener schwarzbrauner Fleck.

Das Männchen macht sich durch die schwachgekämmten Fühlhörner kenntlich.

Beschreibung des vollkommenen und unvollko-mmenen Jnsects.Dieser i Zoll 2 Linien messende Spanner, dessen Männchen i Zoll mißt, trägt seineFlügel in die Höhe, welche von einer Menge matter Atomen und von drey ganz verbliche-nen Schattenstreifen verdüstert, übrigens weiß sind, und an den Franzen von einer brau-nen Linie umzogen werden. Die Vorderflügel sind sichelförmig ausgeschnitten, so daßdie weißen, gefleckten Franzen an der Einbucht des Ausschnitts sich schwarz färben. Dawo die drey, von der Unterseite durchschimmernden Schactenstreife anfangen, sind am Vor-derrand z kleine mattbraune Flecken, und hinter dem dritten ein größerer vierter von Um«brabraun, unter welchem in der Mitte der Flügelbreite sein Hauptmerkmal, nämlich einedurch weiße Adern und «inen Längsstrich durchschnittene schwachbraune Makel sich zeigt;diese sieht wie' eine Lage von 4 bis ; Puncten aus, davon er auch seinen lateinischenNamen erhalten hat. Die Hinterflügel haben einen eckighervorragenden Hinterrand.Die weiße, durch umbrabraune Stäubchen marmorirt. scheinende Unkerfläche führt 2durch bindenförmige Anhäufungen dieser Atomen entstandene gleichfarbige Streifen, undhinter denselben eine dergleichen Binde, die sich, so wie auch der zweyte Streif, durchdie Hintern zieht. Jeder Flügel hat einen braunen Mittelpunct. Das ganze Jnfeck ist,den oraniengeiben Kopf und Halskragen ausgenommen, wctsigrau, und der Hinterleibmit 2 schwarzen Punckenreihen versehen. Die Fühlhörner des Männchens sind zart ge-fasert. Bey Varietäten ist die Grundfarbe bläulich grau.

Die Weiden-Raupe dieses Spanners ist von den Wienern zwar entdeckt,aber nicht näher bekannt gemacht worden.

Aufenthalt und Nahrung. Der Spanner ist nicht zu selten, und fliegtim Juniuö in Heidegegenden, aber auch an Erlen- und Weidengebüschen. NachEsper soll er jährlich zweymal vorkommen, und die Puppe z bis 4 Wochen ruhen.Die Raupe lebt nach den Wienern auf einigen Weiden. Arten.

215. Der Weißdornspanner. Phalaena Geometva Crataegata, L.iu.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Dornnachtfalter, Heckenkricch;r, Gelbflügler, citrongelbe Weißdornmotke, ge-fleckte Citrone, halber Mond (nach Gladbach).

Qqqq

Phalaena