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Dritte Horde derPWänen, die Spanner. Sechste Familie.'
Phalaena Geometra Crataegata L i n. 864. 243. Müller 712. 243. t. 22. f. 10.
— — — Wiener Vc>;. 104. 13.
Pha laena — Fab. Ent. II i. 2 , 17g. 176.
Phalaena Geometra — Dorkhausen V. 130. ;z.
— — — Br a l,m II. 439. 323.
— Luteolata ©IcDitfcf) 11.138- 139.
— — Crataegata K N 0 ck III. tab. 1. fig. 1—9. Mit Raupe.
Scpp VI. t. 6. mit Raupe: Hagevornfuller.
Kennzeichen der Art. Spanner. Die Flügel sind einfarbig fchlüssel«blumengelb; die vordem haben am Vorderrand, an der Spitze einen ziegelrokhen, fastdreyeckigen Fleck, und an der Mitte desselben Randes ein silberweißes gehörntes Mond«chen mit ziegelrother Einfassung. Beyde Geschlechter haben fadenförmige Fühlhörner.
Raupe. Astförmig und einzeln behaart, von veränderlicher Farbe, bisweilenNach der letzten Häutung leberbraun, mit 2 gelben Höckern auf dem 6. Ring, und fleisch-farbigen Franzen an den Seiten der 3 letzten Ringe. Der After geht in drey fleischigeSpitzen aus. Das dritte Paar der Brustfüße ist länger. An dem 7. und 8. Ring hatsie, gleich der Bidentaria, noch 2 Paar unvollkommene Füße.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkonimenen Jnsects.Dieser Spanner mit feinen hochgelben oder schlüsselblumengelben Flügeln, ist zwar nichtzackenflügelig, aber doch wegen der kurzen Randfpitzen an den Hinkerflügeln und wegen derRaupe in diese Familie aufgenommen worden und mißt i Zoll 7 Linien, das Männchen3 Linien weniger. Die Dorderflügel haben am dicken Rande mehrere ungleiche ziegelrotheFlecken, davon sich der mittlere mit einem gehörnten Silbermöndchen vereinigt, und dergrößte in dreyeckiger Gestalt an der Flügelfpitze steht. Auf der Oberfläche finden sich anden hiesigen Exemplaren die blassen bleyfarbigcn Punctenreihen nicht, wie sie die Unter-seite, besonders der Dorderflügel führt, und an den gelben Franzen findet sich auch nichtsRostfarbiggeflecktcs. Der Mittelpunct der Hinterflügel auf der Unterseite ist klein.Wenn man die zicgelfarbcne Wurzel der ungekämmten Fühlhörner und den an den Sei-ten der Brust bis zur Wurzel der Flügel ziehenden schmalen gleichfarbigen Streif aus-nimmt, so hat der ganze Körper die Farbe der Flügel.
Diebin unbestimmten Zeiträumen vorhandene Raupe ist astförmig und einzelnbehaart, von veränderlicher Farbe, bisweilen nach der letzten Häutung leberbraun, mit2 gelben Höckern auf dem 6. Ring, und fleischfarbigen Franzen an den Seiten der dreyletzten Ringe. Der After geht in drey fleischige Spitzen aus, wovon die äußersten einlanges borstiges Haar haben, und unter der Schwanzklappe hervorstehen. Der gelblicheoder weiße Kopf ist oben flach erhaben und vornen ausgetieft. Das dritte Paar derBrustfüße ist länger, und die Ringe des Körpers ungleich und faltig. An dem siebentenund achten derselben hat sie, gleich der Bidentaria, noch 2 Paar unvollkommene Füße.Sie kömmt bald sammetgrün, bald weiß mit braunen Seiten aus dem Ey; behalt zuwei-len ihre erste Farbe, zuweilen aber nicht, und wird leberbraun oder noch anders. Dahersie Knoch grün und Sepp braun nennt. Durch ihr StarrsHen macht sie sich einemAst ähnlich. Ihre Verwandlung geschieht in einem feingesponnenen Gewebe, darin sieals braune Puppe entweder 14 Tage, oder 6 7 Monate ruht. Denn Brahm
nimmt