S7& Siebente Ordnung, die Ohnflügser- — Die Fußschwänzler.
Anmerkung. Von der Obstgarten -Back mücke, D-pula pomonae, Fab. Ent. IV. 249.11.74., welche glatt und schwarz ist, und auf ihren weißen Flügeln einen schwarzen Randpunctführt, und deren schwarze Füße rothe Schenkel haben, ist theils noch ungewiß, ob sie auchin Deutschland , theils ob und in wie fern sie schädlich sey. Zhr Vaterland ist England, woman sie in Obstgärten gefunden hat.
Siebente Ordnung.
Ohnflügler. Ungeflü gelte Infekten. Lxtera, Lia.
Kennzeichen der Ordnung.
Sie haben gar keine Flügel, und der eingekerbte Hinterleib ist das ganzeKennzeichen.
Die meisten davon sind Raubthierchen, und leben von andern. Ihre Verwand«lung ist nicht so offenbar, wie bey den Insecten der vorigen Ordnungen, indem sie gleichin ihrer ganzen Gestalt auf die Welt kommen. Da sie sich aber häuten und wachsen, sosind sie, ehe sie noch die letzte Haut ablegen, allerdings noch Larven und Puppen, und wennihr Wachsthum aufhört, vollkommene Insecten. Die 14 Gattungen dieser Ordnungwerden in z Abtheilungen gebracht: a) mit sechs, d) mit acht bis vierzehn, c) mitsehr viel Füßen, und sind oben in der Einleitung schon benannt worden. Sie legen zumTheil Eyer, zum Theil bringen sie lebendige Junge.
Die hier vorkommende Gattung: koäura, gehört zur dritten Jnsecten-Ord«nung des Fabricius: Synistata, Insecten mit 4 Freßspitzen und einer mit der Lippeverbundenen Kinnlade.
Zwey und dreyßigste Gattung.
D!t Fußschwanzler. Podurae, Lin. Sie heißen auch Pflanzenflöhe, wiewohldieser Name auch ganz andern Insecten zukömmt; desgleichen Springschwänze,
Waldfiöhe.
Gattungskennzeichen nach Linnd.
Sie haben 6 Gehefüße, und einen umgebogenen elastischen Schwanz zumSpringen; die Fühlhörner sind borstenförmig und verlängert. Die beyden Augenbestehen aus acht kleinen.
Sie kommen in Ansehung, der Größe und der Geschicklichkeit im Springen denFlöhen bey. Nach Gleditsch, Forstwissensch. II. 6-zz., sollen sie in der Erde unter den
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