Die Fußschwänzler. 377
Wurzeln, in faulem Holze wohnen, und aus den weichen Saftpflänzchen und ihren Coty.ledonen den feinen Säst aussaugen.
Die Fabriciusischen Gattungökennzeichen sind: Der Fußschwanz-ler, 127., Podura, hac 4 etwas keulförmige Freßspitzen und eine gespaltene Lippe; dieFühlhörner sind fadenförmig. — Die sogenannten äußern Gattungskennzeichennach Fabricius sind: Der Körper ist klein, oblong, geschuppt, zusammengedrückt,ungerandet, ungeflügelt, behende und springend; der Kopf kugelig, abwärts gebogen, sehreingefügt; die Auge» sind klein, kugelig, kaum hervorragend; die Fühlhörner sind ein we«nig länglich und stehen nahe beysammen, und zwar innerhalb der Augen; der Vorderleibist zusammengedrückt, der Schwanz zwcyborsiig, unter dem Bauch eingebogen, und insteter Bewegung; die Füße sind dünn, zum Gehen eingerichtet. Die Farbe des Jnsectsist scheckig.
Linne" zahlte 14, Fabricius aber 17 Arten. Und ihre Größe ist meh-rentheils unrer 2 Linien.
A. Mehr schädliche.
1. Der brällnlichblaue Fußschwänzler. Podura plumbea , L in.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Baumfloh, Braunsprr'ngschwanz.
Podura plumbea Lin. 1013. 4.
— — ~ Fab. Ent. II. 66. 5.
— — Der braunblaue und glänzende Daumfloh. Gleditsch II.
rzr.
— — Sulzers Kennzeichen der Zns. r. rr. I. 148.
Kennzeichen und Beschreibung. Er ist glänzend, bräunlichblau undspindelrund. Die übrige Beschaffenheit des Körpers, der Fühlhörner, des Hinterleibesund Schwanzes ist mit den oben angegebenen äußern Kennzeichen der ganzen Gattungübereinstimmend.
Aufenthalt und Schaden. Im März unter Steinen und unter Wollkraut-blättern, desgleichen den Sommer hindurch bis in den September in Wiesen, an der Erde,auf mehreren Pflanzen; auch auf den Blättern des Fauibaumö.
Des Schadens ist oben im Allgemeinen gedacht worden; und sie richten oft eineganze Holzsaat zu Grunde.
B. Weniger schädliche.
2. Der Schnee-Fußschwänzler. Podura nivalis , Lin,Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Schnee - Pflanzenfloh, Schnee. Springschwanz.
Ttttt 2
Podura