Band 
Zweiter Theil, G bis O.
Seite
349
JPEG-Download
 

lnna zu besteigen. 1826 sind in dem Revier dieses Berg-geländes, daS noch mehrere nach Pfäfers pfarrende Weilerumfaßt, in Badiira(Via6ui'ä), 2 neue Schulen errichtet worden.

Margarethen/ St., kl. Dorf mit einer Schuleund einer Filialkirche, in der kathol. Pfarre und dem Kr.Sirnach, im thurg. A. Tobel. Zum Behuf eines Wocheir-marktes, den das Kloster Iischingen früherhi» in diesem Ortezu Stande bringen wollte, ließ es, obgleich vergeblich, ver-schiedene Gebäude aufführen.

Maria/ St., kl. hochgelegener Ort, 4240 F. ii. M.,im Medelserthal und graubnnd. Hochgericht Dissenkis. 1 St.von ihm entfernt liegt auf dem Lukmanier ein dazu gehö-riges Hospital gl. Namens. In seiner Nähe sind dieQuelle» des Mitcelrheines.

Maria/ St., reform. Dorf von 480 E., im Hochger.Mnnsterthal im bunden. Gotteshausbnnd, 4460 F. u. M.Es liegt in einer angenehmen Gegend, an der Straße auSdem Unter-Engadin ins Erschthal. Der auf diesem Wegestatt findende Verkehr mit Wein und Salz belebt den Ort.Mit Sielva, Pütschai, Tabla. noir, Canova, Plaunbel, Ca-pazella und Craistas bildet es ein Tcrzal, und gibt 5 Ge-schworne zur Obrigkeit. Diesen Namen trägt noch im K.Granbünden: ein kl. Ort im Ober-Engadin am Eingangins Falzer-Thal, nnd eine Nachbarschaft mit einer kathol.,423 S. umfassenden Pfacrgemeinde, im Gericht des äusser»Calanka, im Hochgericht Mifox. Die über der Kirche anfeinem Felsen liegenden Trümmer .des Schlosses Calankazeige» sich malerisch. Zugleich lost jene den ernsten Ein.druck, den diese bei der Erinnerung au die graue Vorzeitauf den Wanderer machen, wieder iu sanftere Gefühle auf.

Mariaberg/ ein klösterliches Gebäude, das eine ehe-malige Stakchalcerei des aufgehobene» Klosters St. Gallen war, St. oberhalb dem Marktflecken Rorschach , im Sk.Galt. Bez. gl. Namens. Es hat eine schölle Lage in Herr.lichem Berggelände, und eine schone Aussicht auf den beiRorschach 5 St. breiten Wasserspiegel des Bodensees. Derwegen seiner Härte verhaßte Abt Ulrich Rösch von St. Gallen hatte sie 1490, mithin ein Jahr nach der Zerstörung seines aufgleicher Stelle befindlich gewesenen Abteigebäudes, erbaut.

Maria der Engeln, St., ein Nonnenkloster Fran.ziskanecordeus, freundlich auf einer Anhöhe bei Watkweil,im St. Gall . Bez. Ober-Toggenburg gelegen. Es wurde1431 vom Abt Kniio von St. Galle» gestiftet, und nachdem Brand von 1020 neu erbaut.

Martahalden/ ein reizend gelegenes Landhaus l'mWinkel der zürcher Gem. Erlenbach, im Amt Meilen, naheam User des Zü'cichersees, auf einem terrassenförmig zu dem-selben sich neigenden Abhänge. Nach dem Tode des Bür-germeisters Kilchsperger, der es erbaute, gehörte es der Ver-fasserin der „Kaledonia", Frau Emilie Harmes, und derenGatten, von welchen es an den Staats - und Finanzministscdes ehemaligen Großheczogthums Frankfurt , Herrn Grafenvon Bentzel-Sternau (dem geistreichen Verfasser des goldenenKalbes, Jasons, des steinernen Gasts u. s. w., den Ueber-setzer von Unngs Nachkgedanken, und vieler andern Werke)