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überging, der eS, nach dem Namen seiner Gemahlin, Mariabenannte. Eine der reichsten und seltensten Gemäldesamm-langen, in der sich- viele Originalwerke aus der italienischen,niederländischen und deutschen Schule, von Leonardo daVinci, Raphael, Michel Angelo, Guido Reni , del Sarto,Mengs, Paul Beronese, Correggio , Wouvermanns, Schutzu. A. befinden, zieht sehr viele fremde und einheimischeKunstkenner und Freunde an, und erregt eine allgemeineBewunderung, welche durch die zuvorkommende Güte desEigcnthümers noch vermehrt wird.
MariahaldeN/ kl. Weiler in der Pf. und dem Kr.Mühlheim, im thurg. A. Steckborn.
Maria hilf, ein Franziskaner-Frauenkloster bei Alk-gatten, im St. Gall . Bez. Rheinthal.
Mariahilf - Wallfahrrskapslle, nebst einem Wirths-hanse, an her Straße von Bern nach Freiburg , '/a St. vonletzterm entfernt, in der Pfarre Düdingen , im freiburg.Sradtamt. Den Kindern der Freude dient dieses Gasthausoft zum Belustigungsort.
Maria SreiN/ eine Benediktiner -Abtei und einWallfahrtsort im solothnc». St. Dornach, 2 bH St. vonBasel, und in der Rahe der 18dst zerstörte» franz. BergfesteLandskron. Die Lage dieser Abtei, auf einer Felsengrotke,welche ein enges Thal beherrscht, die ländliche Gegend um-her, die gegen das Jahr 1658 aufgeführte, sehr unregelmäßigerbaute Klostergebäude, angenehm absticht, und besonderseine unter der Kirche befindliche tiefe Höhle, die zu einersonderbaren Kapelle geworden, wohin man durch ein Felsen-gewölbe geht, verschaffe» diesem Ort viele Besuche. Maria-Stein verdankt fein Dasei» der wunderbaren Erhaltung einesvon der Höhe in die tiefe Schlucht hinabgestürzten, unbe-schadet gebliebenen Kindes, und hat seinen Ursprung a»Sdem Bcinweil erhalten. So wie das große Wirthshauswegen der Anzahl seiner Fenster auffällt, ist auch die schöneAussicht, bei der nahen St. Annakapelle, der Beachtungwerth. Die Einkünfte dieses Klosters sind jetzt sehr be-schränkt, und fließen ans nicht beträchtlichen Natncalgefälleaund Gnternntzungen. Als das Laimenthal, vermöge desBündnisses von 1798, Frankreich anheim gefallen war, ver-kaufte die helvetische Regierung Maria-Stein art einenFranzosen, Namens Neibelt. Diese Verhandlung war abernur ein Scheinkauf: Neibelt stellte nämlich einen ReversauS, dieser verschwand aber ans dem helvetischen Archiv.So hatte nun Neibelt den Berkanfsakt in Händen und eineQuittung: daß die Bestandnißsiimme bereits bezahlt sei.Als die Mediationsakte den ausgewanderte» ReligiösenRückkehr und Wicderbesitz gestattete, bemühte sich der Abt,die verfallenen Gebäude so gut als möglich wieder herzu-stellen, so daß sie jetzt in ziemlich gutem Stande find.
Maria-Zell , gr. Kapelle auf einer Landspitze amSempachersee , St. von Surfen Sie gehört dem KlosterEinsiedelei, welches den dabei wohnenden Knratkaplan setzt,der auch die gottssdicnstlichen Verrichtungen in dem benach-barten Dorfe Oderkirch besorgt. Man hak hier eine anuiu-thige Aussicht,. ^