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V. Zeitraum.
zu lassen, und bald jähe man die Ianizaren aus raurHeu Kriegern, das sie vorher waren, in Kaufleute undHandwerker umgeschaffe». Anstatt ihrer ehemaligenLeibesübungen trieben sie nun friedliche Gewerbe, dieihren Geist herabwürdigten, und ihnen jene hohe Prerfumtion raubten, die ihnen vorher charakteristisch war.Kiuperly erhob einen seiner Leibdienec zum Janizarren-Aga, und es kam bald dahin: daß es schwer ward,den Abgang bei diesem ehedem so geehrten und gesuch-ten Korpö zu ersehen. 1692 nach dem unglücklichenTreffen bei Salankemen ließ der Sultan eine öffentlicheWerbung in Konstantinopel auSruffen, wo er denNeugeworbencn Täglich Acht Asper versprach, einSold, den r.nan sonst nur Veteranen zuzugestehen pfleg-te, und dennoch war der Zulauf mir geringe, auchkehrten die, welche sich hakten anwerben lassen, un-mittelbar darauf wieder zu ihrer vorigen Handthierungzurück
§- in-
Nächst den Ianizaren wurden auch noch die Ar-tillerie-Bedienten zu der Capiculy gezählet. Siestanden alle unter dem Topay Bascy oder Oberzeug-meister, der mit unbeschrankter Gewalt über allesherrschte, was zum Geschütz, dem Gießwesen, derPulverbereitung u. s. w. gehörte. Unter ihm führteder Duchis Bascy die unmittelbare Aufsicht überdie Giessereien, und sorgte für die dazu nöthigen Ma-terialien. Der Chiatib oder Zcugschreiber hatteausser den bekannten Verrichtungen dieses Amtes nochLas Eintragen der Zahl und Besoldung der Artilleri-sten in die Muster-Rolle zu besorgen. Die TopeySoder Kanoniere selbst waren ebenfalls in Odas gethei-
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st) Marsigli 1. c. Part. g. p. 5 .