z. Abschn. Emricht. u.Rüst. d. Kavallerie. 129
vier Monathe dienen, dann aber in Erwartnng einerneuen Kapilnlazion nach ihrer Heiinath zurückkehren.Ohne diese unter dem Namen der Arnaute» bekannrte Truppen, die sich mit langen Flinten bewafnet gergen 20000 stark bei dem Türkischen Heere befanden,würde leztcreg während des grossen Ungarischen Krie-ges zuweilen nur sehr schwach haben im Felde erschei-nen können.
§- nf-
Die S e ymenyS sind der schlechteste Theil die-ser Miliz, und bestehet blos aus Landvolk, das manim äussersten Nothfall zusammen rafft. Ohne Wahlwird alles angenommen, Türken, Griechen und selbstKatholische Christen, die sich anwerben lassen, um vondem Tribut frei zu werden. Obschou die Türken über-haupt den Christen wenig trauen, bedienten sie sichLoch in der Belagerung von Wien ihrer häusig, undformirten sogar das Reservekorpö aus ihnen, das auchwirklich dem ankommenden Entsatz am meisten Wider-stand that.
§. nff.
Schon in der Ersten Belagerung von Wien haltendie Türken sich häusig der Minen bedient (I. Bd. S.226.) und immer ein, besonderes Korps Minirer ge-habt, die Lag um gyg hiessen. Man wählte Arme-nier, Äriechen und Bosnier dazu, die gewohnt in denBergwerken zu arbeiten, mir der Verfertigung derGailerien bekannt waren. Ihre Befehlshaber hiessenLagum gy-Bascy, und genossen verschiedene Vor-rechte.
§.
Hsyer's Neuere Rriegsk. II. Th. 2