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V. Zeitraum.
§- 1 ‘ 7 *
Die Mus e llims endlich werden aus den zinSrbaren Christen genommen, um vor der Avantgardedeö Türkischen Heeres zu marschiren und die nöthigenVerbesserungen an den Wegen zu machen. Sie erhal- ■ten dafür von den Baschen der Provinzen von allen ■Zinsen und anderen Abgaben befreiete Ländereien, wor .gegen von dreißigen allezeit Fünfe in Kriegszeiten mit -jdem Heere gehen müssen. Ihr Werkzeug bestehet in .<einer Axc; das andere Schanzzeug erhalten sie aus dem >Artillerie.-Park: Säbel und Schießgewehr zu führen :ist ihnen aber verbothen. In den Festungen ließ man"sie Handlangerdienste bei der Artillerie verrichten; bei 1Belagerungen wurden sie bei der Transcheearbeit mirsangewendet und gewöhnlich sehr gut dafür bezahlt.
§. n8-
Die Besoldung dieser Milizen war steigend und.fallend, die der regnlairen Infanterie aber bestimmt, -wie folgende Uebersicht zeiget:
Der Janizaren-Aga ausser den 8202 Thlr., die.er jährlich von' dem Pächter der Schaafe erhalt, hattäglich 522 Aspec — ohngefär 3 Rthlr. —
Jeder Gemeine Janizare bekommt jährlich unr'ter dem Namen Kiemanbag Z2Aöper— s^Gc. —zu Pfeilen, und dann täglich von drei bis zu achtAöpern Sold; ein Agemoglan hingegen erhält täg-lich Einen bis Sieben Asper.
Der Sold ward von drei zu drei Monathen aus-gezahlet, man brachte zu dem Ende das Geld in Beu-teln vertheilet auf den freien Plaß, wo die Odas oder 'Kompagnien versammlet waren, deren jede den ihr ge-hörenden Antheil durch die dazu verordneten Kommissa-
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