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V. Zeitraum.
den Armen auszutheilen. Die IedikyS, Sechzigan der Zahl, von den täglich dreißig die Handpfcrdedes Großsultans führen und dann das Vorrecht ge-messen, Turbans wie die Baschen zu tragen. Diedritte und lezte endlich sind die Gebegyö; diese führren die Rvßschweife, welche im Lager vor dem Kaiser-lichen Zelte aufgepflanzt werden.
§. 12 t.
Der Rechte Flügel bestehet blos aus gewöhn-lichen Reutern, die weiter keine besondere Bestimmunghaben. Sie müssen den Kaiserlichen Schah bewachenund die Kaiserlichen Gefalle in den Provinzen einfor-dern. Der ganze Trupp wird wieder in zwei besondereGeschwader gctheilet, die allezeit den Oberfeldherrnbegleiteten, es mochte nun der Sultan selbst, oder derVezier oder Seraskier sein, und nur ihm allein in dasTreffen folgten. Ihre Befehlshaber waren der Spa-tz ilar-Agafy oder Selictar, vor dem ausser dergelben Fahne noch ein Roßschweif her getragen wird, undder sich allezeit zur Seite des Sultans befindet. Nachihm kam der Chiaja oder General-Lieutenant; dannder C h i a j a - I e r y , der das Innere des Korps unddie Mannözucht über sich hat. Der vierte war derBas-Chiaus, der fünfte der Chiaus, der sechsteder Kiatiby oder Schreiber und endlich der Sie-bente der Kalfa oder Quartiermeister. Die Besol-dung des ganzen Korps belief sich auf 2070 Beutel(zu sOO Piastern oder Löwenthalern) und 12456 As-pern jährlich.
§. 122 .
Die Chiaufen, als die zweite Gattung derSpahis sind eben sowohl für den Hof als für den
Krieg