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Zweyter Band.
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143
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4. Abschn. Stellung und Bewegung. 143

§. 134*

Die Entfernung der Glieder, im Stehen wie imMarsch war gewöhnlich Vier Schritt, die bei denFranzosen, wenn die Bataillone aufmarschirten, nochzu Ende dieses Zeitraumes durch die Sergeanten mitdem Schafte der Hellebarke abgemessen wurden u ).Zur Chargierung schlössen sich dann die Glieder bisauf Einen Schritt, und öfneken sich erst wieder, wennabmarschiret werden sollte.

§. iZs-

So lange diePiquen noch im Brauch waren, wardauch die alte Vertheilung beibehalten: daß die Pigue-uiere in die Mitten, die Musketiere aber auf die Flü-gel der Infanterie Regimenter oder Bataillone gestelltwurden. Oder aber mau fehle ein paar Glieder Mus-ketiere vor die Piquenire, um in der ganzen Fronte eingleich vercheilceö Feuer zu haben v ). Als in der Folgedie Piquen abgefchaft wurden, war man zu sthr andie vorige Eintheilung in drei Divisionen (Manche;)gewöhnt, um sogleich eine andere an ihre Stelle zusehen. So entstanden denn bald Neun bald zwölfUnterabtheilungen des Bataillons, je nachdem manjede Division in drei oder vier Pelotons zerschnitt.Jenes war bei den Franzosen, dieses bei den Deutschenam gewöhnlichsten, weil bei ersteren das Peloton derMitte nicht feuerte, sondern blos zu Deckung derFahnen bestimmt war. Man hatte zugleich angenom-men, daß jedes Peloton wenigstens dreißig Mann starksein müßte w ). Die Grenadier! Kompagnien wurden

nach

u) VlIIeneuve. T. I. p. 134.

v) Montecuc. 1. c. lib. I. cap, 2 .

w) Flemmings Deutscher Soldat S.-zü, Villeneuvsl. c. Tom. I. p, 313.