Band 
Zweyter Band.
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4- Abschn Stellung und Bewegung. 14s

überhaupt bei der Wendung, welche die Art zu fechtenin diesem Zeiträume nabm, niinder persönliche Kühn-heil als vielmehr äusserste Unempfindlichkeir und kalteVerachtung der Todesgefahr das höchste Prinzip detKriegskunst ward. Es kam seit Abschaffung des Hand-gewehres und feit dem immer geschwinder werdendenInfankericfcucr nicht mehr darauf an: den Feind durcheinen eben so lebhaft begonnenen als mulhig ausgerführten Angriff mit Pique und Seitengewehr nach ei«»um wüthenden Handgemenge zu werfen oder — wiees gewöhnlich geschahe - beinahe ganz aufzureiben;als vielmehr feine Einbildungskraft ins Spiel zu brin-gen und durch psychologische Wirkungen ihn voniSchlachtfelde zu drängen. Dazu noch das Widerstre-ben, »voinit ein grosser Theil der jezzigen Krieger einHandwerk trieb, zu dem ihn nicht wie ehedenr eigen«Neigung, ein Rastloser Geist oder Hoffnung zu neuerBeule, sondern nur seine Unterkhanenepfiicht, Ueber-redung im Augenblicke des Rausches, oder andere/»»och schliinmere Werberkünfte brachten.

§. IZ7-

Die Reuterei ward anfangs allgemein drei Manntief gestellt, und kamen bei den >50 Mann starkenKaiserlichen Schwadronen Fünfzig Mann in ein Glied.Die Intervallen der Schwadronen waren achtzehnSchritt groß y ). Bei den Franzosen bestand zu An-fange dieses Zeitraumes die Schwadron aus vier Kom-pagnien, oder > 40 Mann, mir > 6 Offizieren und zweiFahnen; sie formirte drei Glieder, und die Interval-len der Schwadronen waren fünfzig bis sechzig

Schritt

y) Montecuc. Iiv. I. cap. 2.

«Zoyer's Neuere Rriegsk. U. Th.