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V. Zeitraum.
Schritt*), folglich der ganzen Eskadron Fronte gleich.Um jedoch ihrer Fronte mehr Ausdehnung zu geben,stellten die.Franzosen zuerst ihre Rcuterei in zwei Glie-der; die Deutschen und anderen Truppen folgten ihnendarinnen nach, wie z. B. die Schweden 170* imTreffen bei Warschau, weil sie der zahlreichen Sächsi-schen und Pohlnischen Reuterei nicht mehr als drei Re-gimenter entgegen sehen konnten. Oefterer behielten sie'jedoch die drei Mann tiefe Stellung bei, die auch decFeldmarschal Khevenhüller gegen die Türken emp-fiehlt *). Diese Formirung ward endlich dergestaltmodifizirel: daß das dritte Glied sich beim Angrifftheilte, um dem Feinde in die Flanken zu fallen, oderihn zu verfolgen, wenn er geworfen war.
§. 138 .
Weil man nach Abschaffung der riefen Stellungbei der Infanterie drei Glieder für unzureichend hielt,in den Feind einzubrechen, oder aber dem Angriff derfeindlichen Reuterei zu widerstehen; lies man in beidenFällen aus Drei Gliedern Sechfe formiren. DieseDuplirungen nebst den Wendungen machten daher die •Hauptbewegungen der Truppen aus. Am gewöhnlich-sten marschirte man vorwärts ab, nach Beschaffenheitdes Terrains bald mit grösseren bald mit kleineren Ab-theilungen; doch fieng man auch nach und nach an,sich der Flankenmärsche, sowohl durch Rechts- odectinksum als mit Zügen zu bedienen. Bei demSchwenken schlössen sich die Glieder an, und vfneim
r) Feldjüge des Marschalls v. Luxemburg I. S. qzr.QuiiKy p. 90.
a) F. M. Khevenhüllers Ererzttium zu Pferde undzu Fuß. S. 8.