Band 
Zweyter Band.
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4- Abschn. Stellung und Bewegung. 149

die beiden äussersten nur halb so stark als die drei mitt-leren waren. Nur blieb die Mitrc stehen, alles übrigeaber machte Rcchis- und Links umkehrt, und schwenktehinterwärts zusammen, daß die beiden halben Abthei-lungen an einander (liessen und das O.uarree schlössen,worauf alles durch Umkehrt! Front auswärts mach-te^). Bei der Zweiten Formirung des QuarreeSmachte der Rechte Flügel Links um! der Linke aberRechts um; die Divisionen brachen hierauf Rechts undLinks mit dem Flaukenmarfch dichte an den Flügelnder stehenden Division heraus, so daß sie einanderparallel blieben, bis sie die gehörige Höhe hatten.Hier schloß sich' das O.uarree und alles machte aus-wärts Front *0. Diese Art hakte jedoch den Nach-theil, daß durch sie das dritte Glied zum Ersten ward;dein fißütftjttn mtdsdfcn Grundsatz entgegen: nie dieGlieder und die Flügel der Abtheilungen vor dem Fein-de zu verwechseln.

§. 142.

Das Terra in schwenken, wo beide Flügel ei-nes Bataillons sich um den Mittelpunkt, als um eineAxe drehen, und eine gegen die vorhergehende senkrechteStellung annehmen, ist eine Erfindung der Franzosen;eö finden sich jedoch keine Spuhren: daß dieses höchstschwierige Manöuvre im Ernst wirklich angewendetworden. Wie wäre auch eine solche Schwenkung inder Nähe des Feindes ausführbar gewesen, wenn sieauch das Terrain erlaubt hätte, zu einer Zeit: woüberhaupt die Bewegungskunst der Truppen gleichsamnoch in ihrer Kindheit lag.

g) Villeneuve. T. I. p. 201.

h) Khevenhüllers Exerzitium T. H8*

K Z §.