4 . Abschii. Stellung und Bewegung. i6z
neu Manöuvre ein anderes nicht minder schnell auöge-führkeS entgegen zu sehen; — dann waren die Deut-schen gewöhnlich schon so gut als geschlagen, und blosdiese Langsamkeit der Bewegungen der KaiserlichenTruppen rettete 1692 in dem Gefechte am Epeierbachein FranzöstscheS Korps von Neun Bataillonen undZwei Kavallerie.-Regimentern, daß es nicht völlig auf-gerieben ward s ). Ein zweiter Beweis der Manöurvrirkunst der Kaiserlichen ist das Treffen vhnweit Pererrwardein im Jahr »691, wo Ludwig von Badendie Türken mit einer schrägen Schlachtordnung angrei-fen, und zu dein Ende seinen Rechten Flügel zurückhalten wollte. Gerade dieser Flügel aber rückrc zurasch vor, der Linke hingegen, der eigentlich den An-gris machen sollte, marschirte so langsam: daß derRechte Flügel viel eher g„ J>eil Feind kam, «ifö da-durch die vor ihm aufgefahruen achtzig Kanonen —die während des Gefechtes die Türkische Reuterei berschieffeusollten— völlig unthätig wurden. Ei» Fehler,den nur die aufferordentliche Bravour der KaiserlichenTruppen und die Ungeschicklichkeit der Türkischen An-führer wieder gut zu machen vermochte, der aber gegenjeden andere» Feind nothwendig den Verlust des Tref-fens nach sich gezogen haben würde.
§. if6.
Wenn man geschlagen — vielleicht auch znm Theilschon zerstreuet war, ein Quarree von mehreren Regi-mentern oder Bataillonen zu sormiren, ward für diehöchste Sluffe der Bewegungskunst gehalten. Einsolches O.uarree formirten vierzehn Bataillone, der Uerberrest ber Alliieren nach der Schlacht bei Fleurüs,
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0 Meinoir, de Feuquicres l. p, 233.
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