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V. Zeitraum.
gewann aber nichts dadurch, als ihre Gefangennehrmung um einige Augenblicke zu verzögern. Fast ebenfo verhielt sichs auch in Absicht der Sächsischen Trup-pen nach dem Treffen bei Frauenstadl, doch gelangLiesen der Rückzug besser, weil die Schweden anfangskeine Infanterie und kein Geschütz heran bringen könn-len, so daß jene mehr Zeit gewannen. '
In den Kriegen gegen die Türken ward von denKaiserlichen und Russen die ganze Schlachtordnung ge-wöhnlich in ein Viereck geordnet, weil man immer be-fürchten mußte, von der herumschwärmenden LeichtenReuterei auf allen Seiten angegriffen zu werden. Allein,mau war durch diese Stellung zu sehr beschränkt, undnicht im Stande, auch nur irgend eine Bewegung zumachen. Sie ward daher auch von den Kaiserlichennie, und von den Russen nur bisweilen gegen andereEuropäische Mächte angewendet, die sich ihres Ge-schützes besser zu bedienen wußten und fähigere Anfüh-rer hatten, als die Türken. Ja selbst gegen diese be-gnügten die Kaiserlichen sich oft blos. Flanken au dieInfanterie hängen, im Nothfall aber das zweite Tref-fen Ncchcs umkehrt machen zu lassen.
§. IS7-
Schon die vorhergehenden Zeiträume haben unsBeispiele kühner Uebergänge über Flüsse aufgestellt; indem gegenwärtigen aber sahe man zuerst unter KarlGustavs Anführung ein ganzes Heer über den zu-gefrohrnen Bell setzen. Es war am Siebenten Fe-bruar des Jahres , 6s 8, wo die Schwedischen Schaarenvon Langeland nach Laaland über das Eis gicngen,undbeinahe ganz Dännemark eroberten. Das Geschützward dabei so wie das Gepäck auf Schlitten überge-fahren, und die Pferde der Kavallerie wurden überge-