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V. Zeitraum.
Armee ward durch eine Avantgarde von vier bis sechs-tausend Mann gedeckt, die sich gewöhnlich sechs bisacht Stunden weit von der Armee befand und wiederdie Tartaren in einer noch größeren Entfernung vorsich hatte. Die Arriergarde war etwa tausend Mannstark, und mußte dafür sorgen, daß der Troß unddas Gepäck gehörig im neuen Lager ankam.
§- 164.
Zu schnellen und langen Märschen waren dieTücken ohne Vergleich geschickter als die Christen, diesich öfters dadurch in keine geringe Verlegenheit geseztsahen. Marsigli (a. a. O. S. m.) führet zweimerkwürdige Beispiele davon an. Im Jahr 1689lagerte die Türkische Armee in Servien an der Morarwa, als sie durch einen verdeckten und schnellen Marschdie Kaiserlichen von ihrenMagazineu abschnitt, dic ohrne den. Sieg, den sie glücklicherweise über die Türkenerfochten, in die größte Verlegenheit gekommen sein würrden. Den zweiten besonders merkwürdigen Marschmachte der Großvezier Kiuperli, indem er rintecBegünstigung der Nacht längst der Saw herab gicng,und bei Salankemen eine vorcheilhafte Stellung ander Donau nahm, wodurch er dem Prinzen vonBaden die Lebenömittel abschnitt, und ihn zum Tref-fen nöthigte.
§. 16s.
Im Allgemeinen war jezt besser für die Subsirstenz der Armeen gesorgt, als ehedem: man sicherteden Unterhalt derselben durch im Voraus angelegteMagazine, und eö war überall genau bestimmt, wie-viel ausser der bewehrten Mannschaft sich Pferde undKnechte bei den Regimentern befinden, und was an
Brod