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Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

zehnten Jahrhunderte bei ihnen eingerichtet: die Kom-pagnie - Feldschccre wurden 1718 aufgehoben und da-für bei den Regimentern ein Regiments- Chirurgusmit Sechs Gesellen angeordnet, welche bei dem Slaarbe waren, und die Besorgung der Kranken und Ver-wundeten über sich hatten. Nächst dem sogenanntenFeldkasten, worinnen sich die Arzneien befanden, wur-den für jedes Regiment noch besonders auf KaiserlicheKosten chirurgische Instrumente angeschaft, wie sie zuden verschiedenen Operationen der Wundarzncikunst er-fordert wurden, und deren Anzahl sich auf 159 vonverschiedener "Größe beließ). Am vortheilhaftestenzeichnete sich die Französische Einrichtung vor allenübrigen aus, denn hier waren die Kranken besser ver-sorget und hatten bessere Pflege, als sonst irgendwo;sie ward daher auch in der Folge zum Muster ange-nommen, nach dem andere Machte ihre Feld-Lazarerhebildeten«

§. 17*.

Zu Fortbringung des Mundvorrathes, der Kran-ken rc. wurden bei einigen Mächten besondere Wagen'und Proviantpferde gehalten, bei anderen im Gegentheilward das ganze Fuhrwesen au Fuhrleute verdungen,die nach geendigtem Fcldzuge wieder zu ihrer vorherigenHandlhierung zurück kehrten. Dieses war der Fallbei den Oesterreichern und Holländern; das erstereaber bei den Franzosen, Schweden und Brandenbur-gern. Für das Korps der lezteren, das von 1688bis 1692 in den Niederlanden stand, mußten die bei-den Provinzen Kleve und Mark die Proviantwagenaufbringen, und zu Anfang des Maymonalhö nachdem Versammlungsorte schicken. Hier wurden sie

aufge-

l) Khevenhüllers Qbservationspunkte S. lüz. folg. *