4. Abschil. Stellung und Bewegung. 177
ausgeschrieben, mit Bemerkung der Beschaffenheit desWagens, der Farbe »nd des Geschlechtes der Pferde,und des Namens des Knechtes. Jeder Ort mußtedem von ihm gestellten Knechte auf zwei bis drei Mo-uarhe Kostgeld niitgcben, und die Fütterung der Pftr-de anschaffen. Nach gcendigtem Feldznge wurden dieKarren wieder zurückgeschickt, und mußten im fol-genden Frühjahre wieder in gutem Stande herbei-ge-bracht werden
§- ' 72 .
Wir kommen nun .zu dem, was eigentlich denscicntlvischen Theil der ganzen Kriegskunst ausmacht,und gegen das alle übrige Zweige nur als Borbcrei-tungswissenschaften anzusehen sind: zu dem O pera-ti onsplane. In den vorigen Zeiten waren dieKriege gleichsam nur empyrisch geführee worden; manbegnügte sich alles Erforderliche zusammenzubringen,und dann den Feind anzugreifen, ohne vorher einenEntwurf fesizuseßen, der alle künftige Unternehmun-gen leitete, und die möglichen Folgen derselben imVoraus berechnete. Daher das planlose, ja nichtselten zweckwidrige jener Unternehmungen, wo nur al-lein Gustav Adolf eine vorkheilhafte Ausnahmegemacht zu haben scheint. Dem Fünften Zeit-raume war es vorbehalten, auch hierinnen derKriegskunst eine andere Form zu geben. WelchemKrieger sind wohl die Bemühungen eines O.nincy,eines FenquiereS, und der beiden Puyfegureunbekannt? Jener beschäftiget sich mehr mir der Tak-tik,
Henncrts Beiträge zur Brandenburg. Kriegsgeschichte.
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Hoyer's Neuere Driegek. ll. Th. Äst