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V. Zeitraum.
teil und Posten gegeben; bei keinem Heere aber wur-den sie besser beobachtet und die llcbertretec schärfer be-straft, als bei den Preußen. ' Die Lagerwachten warenganz so, wie im vorhergehenden Zeiträume (Bd. I;§.201.) nur daß bei jedem Infanterie-Regimentenoch ein besonderes Piqner hinzu kam, das aufdem Flügel des Regiments kampirre, und bestimmtwar: bei unvermnthecen Ereignissen sogleich gegenden Feind auszurücken. Es hat seinen eigentlichenUrsprung von den Franzosen, ward aber sehr baldauch bei den übrigen Armeen eingeführet.
Die Deutschen hatten eine besondere Stockwachthinter dem Bataillon, woselbst sie im Lager ihre Arre-stanten aufbewahrten; bey den Franzosen hingegenbefanden sie sich mit auf der Fahnenwacht vor derFronte. Nahe am Feinde und in belagerten Festun-gen war es bei leziercn nicht gewöhnlich: daß dieRunden und Patrouillen von den Schildwachten an-gerufen wurden, sondern diese stampfte einige malemit dem Fuße auf die Erde, und der Befehlshaberder Runde antwortete ihr ebenfalls durch zwei- oderdreimaliges Stampfen, je nachdem es befohlen wor-den war u ). Man findet jedoch nicht, daß etwasAcnlicheS bei den Deutschen im Gebrauch gewesen.
§. 182 .
Bei den Spaniern findet sich eine sonderbare ArtWachten, die ihre Existenz wahrscheinlich blos der Be-quemlichkeit des Nazional- Charakters zu verdankenhatte. In der Festung Porto Herkole, so wie ineinigen andern Grenzplähc» wurden große Hunde aufKönigliche Kosten unterhalten, und des Nachts mit
u) Memoir. für Ic Servic. journal. de l’Infaut. p. Y?«