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Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

genburg nicht allein gegen irregnlaire Feinde, sondernauch gegen die Schweden, denn im Treffen bei Sarladin 170? harren sie die Fronte durch eine Wagen-burg gedeckt, vor der noch 188 mit Eisen beschla-gene Spanische Reuter standen, die durch Ketten zn- |sammen hicngcn. Auch die Türken bedienten sich in ;

dem Feldzug c von ! 696 einer Wagenburg, in die sie !

sich ein schloffen, sobald sie von dem Kaiserlichen Heereangegriffen zu werden befürchteten. Auf jeden Wa-gen waren in dieser Absicht drei Infanteristen bestimmt, .welche die Wagen ordneten und an einander hiengen *).

§. 212 .

Die eben erwähnte schnellere Art Krieg zu füh-ren brachte, in diesem Zeitraume auch den Gebrauch 'der Zelte von grober Leinwand oder Drell wieder inAufnahme, weil sie die Bequemlichkeit gewährten:daß der Soldat bei jedem Marschlager sogleich ein Ob-dach harre. Die Franzosen pflegten sich ihrer Zelte selbstj» Friedcnszeilen zu bediene», und auf Märschen imSommer keine Nachtquartiere zu nehmen, sondernallezeit Lager zu schlagen. Nur wenn mau ein Tref-fen erwartete, und die Nacht einbrach, wahrend dieArmee unter Gewehr stand; ward bivouaquirer, soLaß jeder in Reih und Gliedern auf der Erde sihendoder liegend unter freiem Himmel die Nacht hin-brachte u ).

§. 213.

Man kampirte allgemein mit Kompagniegassen,doch war die Breite derselben sowohl alö der übrigen

Zwir

t) Comte de Marfigli Stato milit. dell Irap. Ottomannap. 100. HZ. und 130.

w) Die Schweden thaten dies am 15. Zanuar 1706 aufdem Schnee, wo die Soldaten sich in ihre Mantel gehüllt,niederlegten. Hirt. milit, de Charl.XII. T. 3, p. 518.