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V. Zeitraum.
Letem Kupfer. So sind auch die Zeltleinen von ver-schiedenen Farben, und an den Zelten der Baschasoft mit Goldfäden durchflochten. Das Innere desZeltes war mit Wolle, Seide oder Gold gestickt, undder Erdboden mit einem Teppich beleget. Anstatt desletzteren bedienten sich die ärmeren und geringeren Tür-ken zweier raucher Schaaffelle; keinem aber fehlte esan einem Polster mit Wolle ausgestopft, das bei denVornehmeren auf einer Art von hölzernem Sopha lag.Bei der Rruterei hatten zwar gewöhnlich nur einigeMann ein Zelt; bei den Janizaren hingegen wohnteimmer eine ganze Oba oder Kompagnie in einemZelte,in dessen Mitte an der Stange sich ein erhabenes So-pha für den Hauptmann befand, um das herum dieübrigen Janizaren auf Schaaffellen faßen oder lagen,
- ■ §. 217.
Um die Zelte Lind die Feldequipage fortzuschaf-fen, waren beiden Preußen feit-694 diePackpferdeeingeführet worden. Bei den Franzosen sollten zwardie Infanteristen eben sowohl als die Kavalleristen ihreZelte selbst tragen; weil jedoch die Lente zu sehr dadurchermüdet wurden, und dann oft bei einem unvermuthetenGefecht unbrauchbar waren; mußten die Sergeantenbei den Kompagnien alle LöhnungStage von jedem Sol-daten einen Sous einkafsiren, wofür dann ein Pack-pferd und ein Knecht dazu angefchaft wurde z ). Nachund nach änderte sich wegen der Schwierigkeit, dieerforderlichen Packpftrde aufzutreiben, diese Einrich-tung dahin ab: daß jene von dem Staate angefchaftund unterhalten wurden, wie es zu Ende dieses Zeit-raumes allgemein bei den Europäischen Heeren geschahe.
§.218.
r) Bombellet 1. c, p. 6l.