222
V. Zeitraum.
gut gewählte Stellung allen Verschauzungen vor, undConde' bediente sich der letzteren nie.
Siebenter Abschnitt.
Fortschritte und Erweiterung der Kriegsbaukunst.
§. 220 .
3 war fiengen fast alle Kriegsbaumeister seit demAnfange dieses Zeitraumes die Mangel der Nie-derländischen Befestigungüweise einzusehen an; be-strebten sich auch sie zu verbessern, nur nicht immermit dem glücklichsten Erfolge. .Die mehresten vonihnen machten den Hauptwall zu hoch, daß er vondem Felde aus gesehen und beschossen werden konnte,von den Aussenwerken aber nicht gehörig gedeckt ward;denn man hieng noch zu fest an der Meinung: daßdie Werke einer Festung Terrassenförmig sich über ein-ander erheben müßten, wie unter andern Rufen-stein *), Heidemaun und mehrere beweisen.
§. 22 l.
„theilen, sondern beisammen bleiben. Die meisten„Schwierigkeiten machen die Endpunkte. Es kümmert„mich nicht, ob der Feind die Linien übersteigt; allein,„ich werde gerade auf ihn los gehen, sobald er Fort„Louis belagern oder weiter vordringen will. Dies ist„das sicherste Mittel, wenn man hinter Linien stehet."l.c. p. 381 .
a) Dieser gehört eigentlich noch in den vorhergehendenZeitraum, denn ergab seinFortifikations-System 1645heraus, welches dem Paganschen sehr änlich ist, nurdaß er anstatt der weggelassenen Faussebraye eine Gra-benscheere. vor die Kurtine legt, auch das Raveli.n durcheine Contregards deckte