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Zweyter Band.
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7. Abschnitt. Festungsbau.

Die besonderen Eigenheiten dieser Befestigungö Marnier sind B ): daß dle äussere Polygon allezeit neun-zig Ruthen groß, und der von der Mitte derselbenherein gefällte Perpendikul zu Einem Sechsrheil derPolygon angenommen wird. Die Facen machteV au ban immer Ein Siebemheil der äusseren Poly-gon groß, und setzte die Flanken weder senkrecht aufdie Kurtine, noch auf die Streichlinie, sondern der-gestalt, daß sie mit beiden einen Winkel machten.Da die Screichlinie nicht, wie bei der Niederländi-schen Manier, noch auf die Kurtine, sondern in denFlankenwinkel trifft, fallen auch hier die Nebenffanrken (8eL0nci Flanc), so wie die Faussebray vor denFasen der Bollwerke, weg.

§. 224.

War der Graben der Festung trocken, legteVauban eine Kaponiere in denselben vor dieKurtine, so daß jene einen gewölbten Gang bildete,um in das Ravelin zu kommen. Dieses Ravelinmit zwei davor liegenden großen Brillen machte dieganzen Aussenwerke der ersten Vaubanschen Berfestigungöweise auö, der ihr Urheber durch die aufdem bedeckten Wege angebrachten Traversen, sowie durch die unter dem Hauptwalle und unrer derContrescarpe hin geführten Mincngänge, eine größereStärke zu geben suchte.

§. 22s.

8) Strucnfee Kriegsbaukunst 8. 2. Thl. S. 484 folg. fin-dcr stck eine ausführliche Zergliederung dieser Bcfestiguugs-manier', die schon deshalb sehr merkwürdig ist: daß manVauban allgemein als den Stifter eines neuen Sy-stems betrachtet, und nicht ohne Grund, weil fast alleFranzösische Festungen nach seiner Angabe erbauet sind.

Hoyer's Neuere Driegsk. II. rh.