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V. Zeit rau m.
§. 22s.
Vanban bemerkte jedoch bald, daß die von ihmangelegten Festungen noch mancherlei Mängel hatten;er kam daher durch die alten, blos mit einer stak-ten und von Thürmen bestrichenen Mauer umschlos-senen Festungen auf eine Idee, die er zuerst bei Be-fort und nachher bei Land au anwandle. AlsLudwig der Vierzehnte, oder vielmehr LouvoiSFrankreichs Grenzen gegen das Ende des siebcnzehnrten Jahrhunderts mit jener dreifachen Kette von FerÖlungen sicherte, durch die in der Folge jeder Einbruchüber diese Grenzen beinahe bis zur Unmöglichkeit er-schweret ward; begnügte-man sich, die alten auf dieeben erwähnte Weise befestigten Städte durch vorge-legte Bollwerke zu verstärken und in Festungen umzn-schaffen. Dies ahmte Van bau nach, und legteauf die Ecken seiner Polygon fünfeckige gemauerteThürme, die er wegen der Aenlichkeit ihrer Gestalt,Bollwerksthürme— tourz baOiomiees — nannte. Siewurden durch ein abgesondertes Bollwerk gedeckt, dasdeswegen den Namen Contregarde erhielt. DieGrabenfcheece im Hauptgrabcn hatte ein großes Rarveli» mit Flanken, oder einen Halben Monden vor sich,in dessen Mitte sich ein kleines Rcduit von der nein-lichen Bauart befand. Der bedeckte Weg war wiebei der ersten Art mit Traverse» versehen, und unterder Contrcscarpe sowohl als unter allen übrigen Wäl-len wurden gemauerte Gallerien zu Gegelimilien herumgefühcet.
§. 226.
Die Neuheit der Idee machte, daß man die Boll-werkschürme für das Non Plus Ultra der Befestirgungokunsi hielt. Wirklich gewahrte diese Bauart
manche