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7- Abschn. Festungsbau.
manche Vortheile, die man bei der NiederländischenManier wegen der gänzlich fehlenden BdmbenfcstenGewölber und Gallerien zu Gegenminen entbehrenmußte h ). Einige Mängel, die Vauban noch andieser Befestigungsweise entdeckte, suchte er bei derErbauung von Neu-Brcisach zu verbessern, indem ervorzüglich die Kurtine brach, baß an den Ecken deSHauptmastes eine Art sehr stumpfen Bollwerkes ent-stand, mit dem die BollwerkSlhücme nicht mehr un-mittelbar zusammen hicngen, sondern durch eine her-umlaufende Gallerte abgesondert wurden, damit derHauptwall selbst nach Eroberung des Bollwerksthur-mes noch im Stande wäre, stch zu vertheidigen.Durch ihren regelmäßigen Bau, und durch den fastungeheuern Aufwand, welchen die Verschwendung desMauerwerks dabei verursachte, zeichnete diese Festung(Neu-Breisach) stch vor allen übrigen festen PlätzenEuropeus aus. Sie bildet ein vollkommenes Achteck,wie tandau, auf jeder Ecke mit einem durchaus ge-mauerten Bollwexköthnrme, vor dem eine Kontrergarde liegt. An der einen Seite besticket stch einHornwerk, dessen Arme l2o Toifen lang'sind, unddessen Polygon i so Toiseu hält'). Alle Wälle sind
mit
h) Wie Vauban Landau fertig hatte, sagte er zu Lud-wig dem Vierzehnten: 8ire, j’ai ete capable derenforcer cette placc; tnais, j’avoue teile, que je lalivre, que je serois iucapable de la prendre. ?illein,die Erfahrung bewies das Gegentheil. Landau ward, derTours Bafrionnc'es und Conlregarden ohngeachket, vier-mal - i» den Zähren 1702, 170z, 1704 und 171z —erobert. Hunibert Art du Genie p.321.
i) Humbert l’art du genie pour l’Instruction des gen*de guerre. Berlin 1755. 8°. p. 216. BeÜdors sciencedes Ingenieurs dans la Conduite des travauic. Fart. 2;Liv. 6; p. 16.