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V. Zeitraum.
mit starken Bekleidungsmauern von Bruchsteinen ver-sehen, die Ecken und das Manerband aber bestehenaus gehauenen Quadern; die Brustwehr ist mit aus-gesuchten und glatt geriebenen Ziegelsteinen verkleidet.An den Kurrinen sind die Mauern dreißig Fuß hoch,unten zehen und oben fünf Fuß dick. Funfzehen Fußvon einander wurden Strebepfeiler angesetzt, acht Fußlang, an der Wurzel fünf Fuß, vorn aber drei Fußdick, und mit der Verkleidungsmauer von gleicherHöhe. Die Brustwehren wurden innerlich nebst denSchießscharten anfangs blos mit Rasen ausgesetzt, inder Folge aber beide sowohl als die Auftritte oder Ban-quetö ebenfalls mit Backsteinen verkleidet.
§. 227.
Ausser den unter den BollwcrkSthücmen befind-lichen Gewölbern brachte Vauban-auch unter derKurtine, in dem Bruche derselben Kasematten an, eineVectheidigungSart, derer sehr günstig war, und da-her alle von ihm erbauete oder verbesserte Festungen,wie Landau, Mont-Royal, Dinant, Maubeuge,Menin rc. damit versähe; obgleich die Kriegöbaumeirstcr seit einiger Zeit allgemein von dem Gebrauche derKasematten abgegangen waren. Gleich den unterir-dischen Gewölbern der älteren Spanischen oder Italieni-schen Manier, haben auch alle V a u b a n sch e Kasemat-ten den Fehler: daß die Luft nicht frei genug darinnenstreichen kann, sondern daß fie nach einigen Kano-nenschüssen durch den Rauch völlig unzugänglich wer-den. Da nun diese niedere Vertheidigung aus denKasematten gerade ein Hauptvorzug der Bollwerks-thürme fein sollte; scheint hierinncn die wahre Ur-sache zu liegen, warum die Franzosen den Gebrauchder letztem verließen, andere Nationen aber fich ihrer
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