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7.Slbschn. Festungsbau.
gar nicht bedienten. Ja Van ban selbst räth in dervon ihm >726 geschriebenen Abhandlung Von derVertheidigung d e r F e st n n g e n: bei einer der vonNeu-Dreifach änlichen BcfestigungScirt kleine Voll-werke, aber keine kaftmaltirtcn Thürme zu erbauen.
§. 228.
Ein zweiter sehr wichtiger Nachtheil der Vaurbauschen Bauart ist die Lage und Einrichtung derAussenwerke: weil die Fa^en der Bollwerke keine Fans-sebray hatten, verlohren sie die niedrige Defension, unddie Raveline mußten des niedrigen FlankenfeuerS entr »behren, wozl, die Kontregardcn zu hoch lagen, dieRichtung der Grabenscheercn aber zu schräge war.Megrigny, der übrigens ganz nach VaubanSManier bautte, legre daher auch rings um die Cita-delle von Tournay eine Faussebraye an ^). Ueber-Haupt sind die Flanken der Vanbanschen Koncrergarden schon an sich selbst zu klein, um die Fa^cn gehö-rig zu vertheidigen; die Flanken dcsRavelins aber hel-fen dem Nachtheile nicht nur nicht ab, sondern verschaf-fen noch dem Feinde Gelegenheit: die durch den Bruchder Kurtine entstehenden kleinen Flanken zu befchiessenund unbrauchbar zu machen. Die von Vanbanangelegten Festungen würden unter diesen Umstandenauch nie einer dauernden Vertheidigung fähig gewesensein; hätte er nicht überall, wo es nur möglich war.Las Terrain zu benutzen und den Festungsgraben soeinzurichten gesucht, daß er — wenn er von Naturtrocken war — durch gut angelegte, obschon sehr kost-bare Schleusenwerke voll Wasser gelassen werden konn-te.
k) Humbert 1 . c. 0 .140.
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