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Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

tt, wenn der Feind sich anschickte, ihn zu passiren.Vorzüglich brachte er bei Conde" eine neue GattungSchleusenthüren an, die sich um einen Schwengeldrehen, und wo das Wasser durch zwei Schnhfal-len abfließt '). Späterhin wurden zwei andere Verrbesserungen des trocknen Hauplgrabens erfunden. Dieerste rührte von dem Herrn dc la Conr, einem Fran-zösischen Ingenieur her, und ward von ihm 1712dem König überreicht. Sie bestand in einer Vertie-fung des Grabens, der am Walle 12 Toiftn breitum 6 Fuß tiefer ist, wodurch nothwendig dem Feindeder Uebergang sehr erschweret würde. Die zweitewar eine neue Form der Grabenscheere, so baß sieeinen vorwärts ansspringcndcn Winkel hatte, und dieGemeinschaft mit den Aussenwerken deckte.

§. 229.

Vauban sowohl als Megrigny hatten in derBelagerung von Mons bemerket: daß die Haubihrgranatcn, senkrecht auf die Richtung der Fa^cn ab-geschossen, in einem flachen Bogen über die Brust-wehr giengen, und auf dem Wallgange rikoschettirten.Sie bonnekirten oder erhchcten daher die vordereSpihe der Bollwerke so lang, als der gegenüber lie-gende Wallgang breit war. Diese Verbesserung fandjedoch nur an zwei oder drei Festungen statt

J. 230,

Schon längst waren einzelne Reduten als eine ArtAussenwerke gebraucht worden, um wichtige Postenzu decke«, oder andere Werke zu verstärken. Vau-

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I) Himibert I. c. S. 173.ni) ib. S. 86.