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7- Abschn. Festungsbau.
ban bediente sich ihrer häufig, wie z. B. zwischender Citadelle von Tournay und dem Hocnwerke; imMorast von Manbeuge; an der Citadelle von Ryssel;zu Charlcroy, ValencienneS und Dünkirchen. Anlezterem Orte besonders legte er im Jahr 1692 vierReduren mit Schießlöchern und Zinnen (Machecoulis)an. Dieses waren nichts anders, als gemauerteBlockhäuser, aus drei Stockwerken bestehend, vonden das untere zn einem Magazin, das mittlere zueiner Wachtstube, das obere aber blos zur Verthei-digung bestimmt war. In allen Stockwerken warenSchießlccher angebracht, und in dem obern befandensich noch an dem ein wenig vorspringenden Bodendergleichen, um den Fuß der Mauer beschiessen zukönnen. Man findet an den alten Stadtmauern lin-ker dem Namen der Zinnen eine änliche Einrichtung,wodurch diese Rednten eben ihren Namen erhielten.Um sie her lief ein zwölf Fuß hoher Wall, mitSrnrmpfahlen besetzt, und ein sieben Toisen breiterGraben ").
§. 2Zl.
Eine besondere Art kaftmattirker Bekleidnngörmauern ließ der Marschal Vauban an dem Schlossezu Toreau in Bretagne erbauen. Die Geschrchkcllerwaren hier hinten völlig offen, und blos mit Bögengeschlossen, so daß überall ein freier Luftzug blieb,der dr'4i Pulvcrdampf selbst bei dem heftigsten Schies-sen leicht und schnell abführte. Wahrscheinlich habendie spätern Knegobaumeister ihre eben so gestaltetenKasematten nach diesem Vorbilde angelegt “).
§.232.
») >d. 8. 2Z7-
0) Bohms Magazin für Ingenieurs und Artilleristen.
Xl. Do. S. 78.