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7. Abschn. Festungebau.
gerade, die hohe aber krümmet sich hinter einen Oril-lon hinein. Vor dem Durchschnitt der beiden Streich-linien liegt ein schmales langes dcraschirres Bollwerkmit einer Kontregarde; die Hauptbollwerke hingegenhaben Faussebrayfacen, und die Wecke sind durchschmale Gräben von einander abgesondert.
§. 24s.
Der Oberste von Bug gen Hagen theilte Stur-men eine Befestigungsmanier mit, die in langen Boll-werken bestand, mit einer Faussebray vor den Flan-ken und vor dem Ravelin. Die Kontrcstarpen warLurch Kaponieren verstärkt, und das Glacis mitSchießscharten für Geschütz und mit einem trocknenVorgraben versehen. Vor diesen legte er auf dieauöspringenden Winkel noch Halbe Monden mit einembesonderen Glä<sts ^). AuchBelidor, der sich durchsein Werk über die Leitung des Festungsbaues bekanntmachte, verbesserte V a u b a n s System oder schuf esvielmehr in ein neues um, das allerdings eine bessereund solidere Vertheidigung gewähret. Es hat nurden einzigen Nachtheil: einer großen Anhäufung derWerke, welche die wirkliche Ausführung feiner Ideensehr kostbar machen, imb in Betracht des nöthigenGeschützes und der Besatzung nothwendig in Verle-genheit setzen würde. Der verdienstvolle Verfasserkonnte jedoch seine Entwürfe nicht selbst bekannt ma-chen, es geschahe erst in unseren Zeiten aus dem Marnuftripte ')• Er erfand die sogenannten Widder-hörner (Cornes de Belier), welche alle Vortheile der
V a u-
ll) 8turm l. c. p. ly.
e) Böh in s Magazin für Ingen, und Artiller. V. Bd.
S. z. folg.