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Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

Bau bauschen Grabenscheere gewährten, ohne dochdie Nachtheile derselben an sich zu haben. Da sieeinen auswaktö laufenden Bogen bilden, bestreichensie den Graben und das Ravelin vollkommen, denrnoch sind sie deshalb dem Feuer der Feldbatkeriennicht mehr ausgesetzt.

§. 246.

Rimplers Befestigungsart fand in diesem Zeit-räume viele Nachahmer, obschon sie auf dem Terrainselbst nie ausgeübt ward. Werthmüller f ) giebtebenfalls eine Tenaille mit doppelten zurückgezogenenFlanken an, hinter der ein anderes fortlaufendes Ternaillenwerk die Festung bildet. Er ordnet zugleich diean den Wall stoßenden Quartiere der Stadt Festungs-werken änlich, um sich selbst nach Verlust des Haupt-walleö hier noch vertheidigen zu können. Vorherschon hatte ein Französischer Kriegsbaumeister dieQuartiere der Stadt mit aus- und eingehenden Win-keln angelegt, und ihnen die Form von Bastionenund Ravelinen gegeben; auch Rimpler suchte dieinnere Vertheidigung seiner Festung durch kasemattirreund mit Schießlöchern versehene Gebäude zu verstär-rken, die zunächst des inneren Walles lagen, undihm zu Flanken dienten. Landöberg g ) gab imJahr 1712 den Entwurf einer Festung ohne Boll-werke, die aus an einander stoßenden Ravelinen be-stand, mit einer auf dem Horizont liegenden Fausserbray. Der bedeckte Weg ist mit einem Vorgrabenversehen, hinter dessen ausgehenden Winkeln gemauerteReduitS liegen. Aenliche ReduitS in dem zwischen

der

0 Probierstein der Ingenieure. 8°. Franks. IÜ 85 -g) Landsbergs neue Grundrisse und Entwürfe. 4°. Dres-den 1737.