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7. Abschn. Festungsbau.
der Stadt und den Festungswerken herum laufendenbreiten Graben, beschießen jeden Ort des Hauptwallesim Rücken.
§. 247.
Obschon De la Vergne in Absicht des Haupt-risseö der alten Arl mit stumpfen Bollwerken, krumrmen zurückgezogenen Flanken, Ravelins und Traver-fen auf der Kontrefcarpe folgt; hat er doch das eigen-thümliche: daß jedes Bollwerk, so wie jede Kurkine,ein besonderes, durch einen trocknen Graben abge-sondertes Reduit bildet, welches auch gegen die Stadtzu mit einem Walle umschlossen ist. Alle Werkesind kasemattirt, und sowohl oben als unten in denGewölbcrn durch Queermauern in mehrere Abtheilun-gen zerschnitten, wodurch der Erfinder dem Belage-rer jeden Schritt breit Landes streitig zu machen ge-denket h ). Einige andere, glaube ich nicht, ausführ-lich angeben zu dürfen: z.B. Sturms, der bei Be-schreibung der Befestiguugsmanieren anderer Kriegsbau-meister immer Veränderungen und Verbesserungen der-selben vorschlägt; Reyhers der eine Befestiigungsart von innen heraus angiebt, wo mit unver-rückler Eröffnung des Zirkels Facen, Flanken undKurtiue einander gleich gemacht werden sollen. IhreEntwürfe weichen theils nicht beträchtlich von denoben erwähnten ab; theils sind sie auch nie wirklichausgeführet worden, und daher in der Geschichte
der
h) Sturm I. c. p. ior.
i) Sam. Reyheri Diss. cie munieudj tam vetere quam novemodo. Kiloniae 4 0 . 1702. in B öhms Magazin. ZBd. S. 48.