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V. Zeitraum.
werke des St. Andreas-Bollwerkes, obschon sehr lang-sam, denn sie brauchten zwei volle Monathe, um sichdes darauf liegenden Kavaliers zu bemächtigen \).
§. 275.
Unbekannt mit einer richtigen Minentheorie, durchdie allein man die gehörige Wirkung erwacleu durfte,sieng man an, sich der Minen immer weniger zu be-dienen, so wie der Gebrauch des Geschützes zuverr 'lässiger ward. Anstatt durch sie Logementer auf dem !bedeckte» Wege und auf der Bresche zu bilden, wurden ]sie blos angewendet: Thürme, Aussenwerke oder dasMaucrwerk des Hauptwalles herabzustürzen. Auchda leisteten sie oft nicht das, was sie leisten sollten,und vor Ofen schlug im Jahr >686 eine von den Kai-serlichen angelegte Mine rückwärts, verschüttete dieSappen und beschädigte über dreihundert Belagerer ').Ein gleiches geschahe auch in der Belagerung vonMainz >689 und an mehreren anderen Orten. Die ,Deutschen hielten daher den Gebrauch des Kompassesfür unzuverlässig, und Faulhaber, Zeugwärler zuUlm, gab eine andere Art an: durch änliche Dreieckedie Minengänge an den verlangten Ort zu führen m ).Vauban suchte zuerst den Gebrauch der Minen all-gemeiner zu machen, und eine richtige Theorie derWirkungen des in die Erde verschlossenen Pulvers fest-zusetzen. Er stellte zu dem Ende theils zu Douay selbstVersuche an; theils lies er andere zu Tournay imJahr i686 durch den Minirhauptmann Megrignianstellen. Die einen wie die anderen jedoch, anstatt
eine
k) Nimplers Schriften von der Forlifikation; herausge-geben von Herlin S. ioi und 271.
l) Theat. Europ XII; p. ioiö.
m) Miclh «Leschützbeschreibung 4Thl; S. 4z.