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9- Abschn. Secweseir.
mußten in einem schlechten Boote einen Rückweg vorrmehr als zwei tausend Meile» durch die stürmischenGewässer der Magellanischen Meerenge antreten. Schonwaren sie glücklich bis zu dieser gekommen, als esihnen einfiel, daß ste noch ohne Beure wären; sieseegelten daher wieder bis gegen Peru hinauf, wosie ein reich beladenes Registerschif wegnahmen undmit sich davon führte». Oft griffen zu einer andernZeit zwanzig bis dreißig Flibüstiere in einem Kanotdie größte Spanische Gallion an, enterten und er-oberten sie auch jedesmal, vhngeachtet ihres Geschützesund ihrer starken Bemannung. Ein unbegreiflicherZauber schien die Hand der Spanier bei dem Anblickihrer rastlosen Verfolger zu lahme», den daher dieEroberung des stärksten Schiffes fast selten mehr alsdie Mühe kostete: die Besatzung zu entwafncn unddie reiche Veuie zu theilen. Noch jetzt, nach einemZeitraume von mehr als hundert Jahren, sind dieNamen eines Montbaes, eines lDlonois, einesMorgan und eines Van Horn in jenen Gegendenbekannt, deren Schrecken sie eine Zeit lang waren.Der letztere besonders gieng in dem hitzigsten Gefechteohnanfhörlich auf seine Leute, und todtere jeden auf derStelle, der nur das geringste Zeichen von Furcht oderErschrecken blicken ließ.
§. ZZs.
So lange Frankreich und Engelland mit Spa-nien in Krieg verwickelt waren, trieben dieKüsten-brüder ihre Seeräubereien mit einer. Art von Ge-setzmäßigkeit, obgleich sie weder Markebriefe hacren,noch auch von den Spaniern als regelmäßige Kaperanerkannt und behandelt wuröen. Jeder Flibustiervicimehr, der lebendig in die Hände der Letzteren
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