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i. Allgemeine Physik. '
anfänglich mit dieser Geschwindigkeit gleichförmig ineben der Zeit sich fortbewegte, so würde sei» zurückgerlegier Weg doppelt so groß seyn, als derjenige Weg,welchen der frey herabfallende Körper znrücklegt.
Aus den Gesehen des Falles auf der schiefen Ebe-ne hat Galilei noch folgende merkwürdige Säßegefolgert, die sehr leicht aus den kurz zuvor angestelltengeometrischen Betrachtungen stießen:
1) Daß der Fall durch alle Sehnen eines Krei-ses eben so lange dauert, als der freye Fall durch denlothrechten Durchmesser. So wird dieZeitdauer wäh-rend des Herabrollens der Körper auf den Sehnen(fig. f.) ad, ac und ae eben so groß seyn, als diewährend des freyen Falles durch den Durchmesser ab.Eben so lang dauert aber auch der Fall durch die Seh-nen db, ce und eb. Unter diese Sehnen gehörtselbst noch die lebte gleichsam verschwindende, welcheman sich denken kann, wenn e so nahe als man willan b geruckt ist.
2) Daß der Körper durch den Quadranten ( 6 g.6 .) adeb in kürzerer Zeit fällt, als durch feine Seh-ne ab, obgleich diese kürzer als der Quadrant ist.Er folgerte sogar hieraus, daß der Quadrant die Cur-ve sey, welche der Körper von a bis b in der mög-lichst kürzesten Zeit führe. — Allein hierinn irrte sichGalilei .
Z) Daß der Körper, den Quadranten zu durch-laufen, weniger Zeit erfordere, als wenn er durch zweySehnen ad -j- db, oder durch drey ad -f- ds-f- eb, oder auch durch mehrere darinn gezogene Seh-nen laufe.
Alle diese von Galilei schon um das Jahr 1 602gemachten Entdeckungen trägt er in seinen GesprächenFischer'« Gesch. d. Physik, t. & Über