so I. Geschichte der Physik bis zu Cartesius.
lich, sagt er, stelle man sich noch den mit demWasser gleich schweren Körper (sig.14.) im Was-ser dee Gefäßes adcb in einer solchen Lage vor, daßes mit dc parallel sey, so müsse anch es einen Druckleiden, welcher von dem Gewichte der Wassersäulegefh herrühre. Im Falle aber auch ikeslm eiuGesäß mit Wasser angefüllt wäre, müsse auch dieß imWasser des Gefäßes in eben der Lage bleiben, undfolglich der Boden einen aufwärts gerichteten Druckausstehen, der dem Gewichte der Wassersäule geshgleich sey.
Diese» hydrostatischen Saß bestätigt er auch aufeine ssnureiche Act durch die Erfahrung. Er nimmtzwey Gefäße (6g. ts. >6.) von gleich großen Bodenk 1 und dc, wovon letzteres cylindrifch, ersteres aberso beschaffen ist, baß das Wasser darin» zu eben derHöhe, wie im crstcrn, aber nur durch einen engenKanal aufsteigt, durch welchen eine Schnur gehet,welche eine ^nten im Wasser angebrachte hölzerneScheibe op, die das im Boden kl eingefchnittenerunde Loch mn genau verschließt, tragt, und mitdem äusser» Ende am Arme einer Wage bcfejliget ist.Auf die nämliche Art verschließt anch in dem andernGefäße ade 6 eine hölzerne Scheibe gh vom glei-chen Gewichte ein eben so großes rundes Loch e f imBoden dc, so wie auch der Faden, welcher die Schei-be gh trägt, an dem Arme einer Wage befestiget ist.Die Erfahrung lehrte Stevin, daß die Scheibe opvon dem darüber stehenden Wasser einen eben so großenDruck leide, als die Scheibe gh, indem die Gegen-gewichte t und 1' gleich fenn mußten, wenn sich dieScheiben op uaD gh erheben sollten.