Band 
Erster Band. [Erste Periode.]
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i. Allgemeine Physik.

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Grenzen von 54/ und i° 41' ein, welches seine Ent-fernung von der Erde zwischen 64. und Z4 Halbmesserder Erde einschränkt. Weitere Untersuchungen hier-über stellten CopernicuS, Tycho de Brahe und Kepler an. Ihre Bestimmnngen fielen aberimmer noch nicht genau genug aus, um daraus miteiniger Zuverlässigkeit die Entfernung des Mondesvon der Erde zu finden. Erst in den uenern Zeitenist auch dieser Gegenstand durch genauere Beobach-tungen verbessert worden.

Auch entdeckten die altern Astronomen sehr baldverschiedene Ungleichheiten des Mondlauss, welche sei-ne genaue Bestimmung nngemein erschwerten. Daherwaren sie genöthigt, zn Erklärung und Bestimmungder Ungleichheiten zwey Epicykel über einander zusehen. Noch weit mehrere Ungleichheiten im Aoüdrlaufe, als selbst den Alken bekannt waren, fand Tyrcho de Brahe, und ihre Anzahl wurde immer grö-ßer, je mehr und je genauer Beobachtungen am Mon-de angestellt wurden. Die physischen Ursachen davonwaren aber in den damaligen Zeiten gänzlich unbekannt.

Schon beym Anblick mit bloßen Augen nimmtman an der Mondscheibe eine große Menge dunklerFleck, n wahr. Galilei aber erstaunte, da er denMond durch das nicht längst erfundene Fernrohr zumersten Male betrachtete, und selbigen mit dunkelnFlecken gleichsam übersäet fand. Nachdem er in derFolge den Mond in seinen Wechseln verfolgte, unddabey entdeckte, daß sich besonders die größern dun-keln Flecken, wenn sie von der Grenzlinie der Erlcuch-tnng durchschnitten werden, allezeit glatt, und ohnehervorragende Theile darstellen, so schloß er daraus,Laß überhaupt der Mond Thäler und Berge besitze.