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i. Allgemeine Physik.
Bergen anzutreffen, welches hinreichend anzeige, daßsie ihr Wasser durch Verdichtung der Luft oder desDampfes erhielten i denn der Dampf singe vermögefeiner Nanir in die Höhe, und werde durch die Berrge im verdichteten Zustande oder als Wasser wie voneinem Schwämme cingesoge». Cardanus und an-dere sind der Meynung, daß die Quellen ihr Wasservon kleinen Bächen erhielten, welche anö wässerigenDunsten fowol in dem Innern der Erde als auch aus-serhalb derselben entstünden. Es sey aber keineswcgesmöglich, daß die Quellen allein Flüsse bilden könnten,wofern nicht Regen- oder Schneewasscr sich mit demQuellwasser zugleich vereinige. Noch eine ältereMeynung, welche Vitruv z ) «»giebt, muß ichdeßwegen anführen, weil sie in der Folge für diewahrscheinlichste gehalten worden ist. Dieser suchtnämlich den Ursprung der Quellen blos in dem Re-gen- und Schneewasser, welches so lange in die Erdeeindringe, bis es auf Stein - Erd- und Thonfchichtcnkomme, wo es sich ansammle und zuleht genölhigctwerde, sich seitwärts Oeffnnngen zu machen, um durchselbige abzufließen. Auf den Bergen könne sich dasRegcnwasser oft ansammlen, und eine Zeitlang auf-halten, wodurch eö tiefer in die Erde einzudringen ver-möge. Auch finde dieß beym Schnee start, welchersich auf den Bäumen der Gebirge anhäufe, und nurlangsam schmelze.
Atmosphäre der Erde.
Daß unsere Erde mit einer feinen flüssigen elasti-schen und durchsichtigen Materie umgeben sey, warbekannt. Man harre sie aber selbst in diesem Zeitrau-me
z) De architectura lib. VIII. cap. I.
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