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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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7o V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

Die Folgerungen, welche Chladnt aus seinenvorausgeschickten Gesehen ziehe, daß nämlich dieFeuerkugeln nicht kcllurischen Ursprung« seyn könnten,ließen sich durch keine direkten Erfahcungsbeweise recht»fertigen. Denn hätte jeder Körper, der sich mit einerungewöhnlichen Geschwindigkeit in unserer Lustmassebewege, die feste Form; so müßte sie schlechterdingsauch dem Blitze und ähnlichen feurigen Meteoren zu-kommen. Es sey aber »»bezweifelt gewiß, daß derelektrische Feuerball, welcher scheinbar wie ein zackigerStrahl aus der Gewitterwolke fahre, durchaus keineanders, als die gasförmige Gestalt habe. Daß er inDer Luflmasse nicht gleich beym Anfange seiner Bewe,gung zerstiebe, gründe sich in dem Mangel der Mi<schungöfähigkek der elektrischen Materie, und der rei«uen von Wasserdämpfen freyen atmosphärischen Luft.Und nach derAnalogie zu urtheilen, sey es gar nichtunbegreiflich, daß sich Stoffe, welche dampf» oderluftförmig wären, mit erstaunlicher GeschwindigkeitLurch die Atmosphäre bewegen könnten; denn die mitungleichartigen gasförmigen Körpern wirkten ebenso, wie nnrer den heterogenen tropfbaren nicht nurottractive oder mischende, sondern auch repnlsive oderabsondernde, ausscheidende Kräfte, und diese lehternseyen es eigentlich, von welchen die schnelle Bewegungabhänge. Man müsse nicht glauben, als wenn dasMittel, in welchem die Bewegung vor sich gehe, zukeiner Zeit etwas anders thue, als bloß Widerstandleiste: nein, «s sey vielmehr in unzähligen Fällen diebewegende oder fortstoßende Kraft selbst.

Chladni scheine ferner in dem heftigen Knalle,womit die Feuerkugeln zerspringen, einen Beweis fin-den zu wollen, daß sie feste Körper sind. Er stellt

sich