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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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72 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

zwar, die Unmöglichkeit des tellurischen Ursprungsder Aeuerkuirtn erhelle daraus, daß weder in der obernLuft feste Massen sich zusammenballten, noch die aufder Erde vorhandenen Wurskräfte hinreichten, festeMassen bis zu einer Höhe von einigen geographischenMeilen hmaufzuschleudern. Beydes sey aber nochnicht entschieden; im Gegentheil kennten wir mehrereThatsachen, weiche die Möglichkeit jener getäugnerenEreignisse wenigstens begreiflich, wo auch nicht wahrescheinlich machten. Freylich seyen uns noch wenigeUmstände bekannt, wo aus flüssigen Körpern durchMtschungsveränderungen augenblicklich schnell starreoder feste Massen entstünden; indessen habe uns dochdie Erfahrnng deutliche Fingerzeige gegeben, daß soetwas möglich sey. Wären uns auch hier unten ander Erde alle Narurbegebenheiken mit ihren speciellenUrsachen und Gesetzen durchaus bekannt, so würdenwir dennoch beym Urtheilen über tuftereigntsse jen»seitS einer Kluft von einigen geographlschrn Meilenaufwärts in der Atmosphäre, sehr behutsam zu Werkegehen müssen, weil die Umstände, unter weichen die»selben chemischen Stoffe wirken, die hier an der Erd»fläche gefunden werden, dort ganz anders sind, under halte es jetzt für eine eitle Anmaßung, aus den Er»fahrungen hier unter am kustineere, das unsere Kugeldecke, genau bestimmen zu wolle», was weiter nachder Oberfläche desselben hinaus geschehen und nicht ge»schehen könne. Uebrigeno möge man wohl bedenken,daß unsere sogenannten Elemente nicht einfache Sub«stanzen, sondern Produkte einer noch unbekannten ehe,mischen Operation, sowohl in der organischen als unor-ganischen Natur sind. Gesetzt endlich, die Anwesen,hcit ponderabler Stoffe in der dichter« knftmass: unsersPlaneren sey unmöglich, wie sollten sie denn da, wo

das