2. Besondere Physik. 6 . vom Feuer. 73
das den Weltraum erfüllende Mittel so äußerst dünnund ätherisch ist, daß auch der schwächste Lichtstrahldurch ihn viele tausend Billionen Meilen weil von denentlegensten Nebelflecken bis zu uns sich ungestört fort«pflanze, ohne Schwierigkeit grybe ponderable Körper»theile zusammenhalten können? Das gröbere Mittelsollte dieseninach keine andere, als feine, und dasweil dünnere dagegen gröbere Stoffe «nrhairen können;welcher Grundsätze willen sey diese Behauptung schluß»gerecht? In der That, er begreife nicht, wieChladni's Meynung über den nicht tellurtschrn Ur«sprung der meteorischen festen Körper sich rechtfertigenlasse, und woher er die Einsicht habe, daß ihr Ent»stehen innerhalb unserer Dunstkugel unmöglich sey,
Eben so verhalte es sich auch mit der Beobach-tung, daß auf der Erde keine Kraft vorhanden sey,aus welcher meteorische feste Massen herabgefallen seynsollten. Wir hätten allerdings Kugeln, welche ganzerstaunlich, und auf diese Art wirkten. Vorzüglichgehörten hierher die Wasserbämpfe, welche mannichmal,ungeachtet ihres anscheinend unbedeutenden VorrathS,doch sehr beträchtliche Zerstörungen anrichten könnten.
Aus alle diesem erhelle nun znr Genüge, daßChladni's Hypothese keineswegs auf guten Grün»den stehe, nnd daß ein jeder die Unhalrbarkeit dersel«ben zu begreifen vermöge.
Es sey nun die Frage, ob man nicht annehmendürfe, daß alle Feuerkugeln Auswürfe von Vulkanensind; oder ob sich nicht einig« dieser lehtern zuweilenwirklich unter der Gestalt von feurigen Meteoren sol»cher Art sehen lassen? Das lehtere lasse sich zuverläs-sig bejahen; das erster« aber halte er sich durch Ersah,
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