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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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1 66 V. Von Pnestley bis aufd. neuesten Zeiten.

Lurch welche allein sich wahre Wissenschaft begründenlasse. Hierzu schien es ihm die besten Aussichten zu ver«sprechen, wenn man vorher eine Prüfung von deinallen anstelle, was vorgehe, wenn die tust auf einefeuchte Oberfläche einwirkt.

Es sey bekannt, daß sie Verdünstung erzeuge;aber die Natur dieses Prozesses und die wahrenBedingungen, welche diese Wirkung bestimnien, sey»och nicht erforscht. Wasser, welches der freyenLuft ausgeflht werde, leide durchs Verdunsten einenforldauernden Verlust, müsse also auch beständigeinen entsprechenden Antheil Wärme verlieren, undLie Temperaiur der feuchten Masse müßte sich aufLiese Art forkschreiteud und ohne Grenzen vermin»Lern. Dieses sey aber nicht der Fall, da die er»zeugte Kälre eine gewisse Grenze nicht überschreite.Offenbar müsse also dir verdunstende Masse znlehtaus einer andern Quelle wieder Wärme empfan«gen, und zwar in eben dem Grade, wie sie ihreeigene verliert. DieArt, wie dieß geschieht, seynicht schwer einzusehen. Jeder Antheil Luft, der,indem er sich mit Feiichligkeir schwängere, die Ober»fläche des Wassers berührt , müsse bis auf denfel«den Grad, den diese hcsihe, abgekühlt werden, undalso sein ttcbermaaß au Warme der Wasserflächeabtreten. Da nun der immer wiederholte Wärme»Verlust des Wassers durchs Verdunste» stets gleichgroß sey, so müsse die Wärmemenge, welche dage»gen das Wasser a»ö der mit Feuchtigkeit sichschwängernden Luft erhalte, beständig zunehmen, bis»üblich diese Zunahme jenein Wärmeverluste dasGleichgewicht halte; da dann die Temperatur derfeuchten Oberfläche sich unverändert auf dem Punkte

erhalte.