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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik, e. vom Wasser. 169

stanz in Gasgestalt umzuwandeln, so werde dieses be,greiflich.

Da nach dem Vorigen zwey Thermometer, diemit irgend einer exvansibeln Flüssigkeit, es sey mitQuecksilber oder Alkohol oder Luft, angefüllt sind,wen» die Kugel des einen beneßc werde, während dieder andern trocken bleibe, durch die Verschiedenheitihres Standes die Beschaffenheit der Luft in Ansehungder Feuchtigkeit angäben; so schien ihm zu einem voll»kommenen Hygrometer weiter nichts nöthig zu seyn, al-zwey correspondircnde Thermometer so mit einander zuverbinden, daß sie weiter nichts als den Unterschied inihrer Temperatur anzeigten. Er kam daher auf denGedanken, zwey hohle Glaskugeln mittelst einer engenRöhre mit einander zu verbinden, und in diese ein we-nig von einer gefärbten Flüssigkeit zu füllen. OhneDazwischenkunft einer besondern Ursache muß dieseFlüssigkeit in Ruhe beharren; denn wenn die Tempe»rarur, mithin auch die Elasticität der Luft, in beydenKugeln dieselbe ist: so muß der Druck beyder auf dieFlüssigkeit sich genau das Gleichgewicht halten. Wennaber durch die Einwirkung der äußern Luft auf die be»feuchtete Oberfläche der eine» Kugel die Luft in dieserkälter wird: so muß nun vermöge der größer« Elasti-cität der wärmern Luft in der andern Kugel die Flüs«sigkeit nach jener zu gedruckt werden, so daß es nun mög»lich seyn wird, die durch das Verdunsten bewirkteErniedrigung der Temperatur durch die Annäherungder Flüssigkeit an die erstere Kugel zu messen.

Noch kam es darauf an, eine gefärbt» Flüssig»keil aufzufinden, die ihre Farbe unverändert beyde»hielt, und die bey keiner Veränderung der Temperaturweder durch Aufnehmen noch Abtreten von Feuchtig»

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